Dramatische Tierrettung: Hund bricht in See ein und flüchtet vor der Feuerwehr

Hamburg - Dramatische Stunden für Lucie! Die Hündin brach in Hamburg-Öjendorf in einen See ein und konnte erst nach vier Stunden gerettet werden.

Hündin Lucie sorgte für einen stundenlangen Feuerwehreinsatz.
Hündin Lucie sorgte für einen stundenlangen Feuerwehreinsatz.  © CityNews TV

Gegen 15.30 Uhr versetzte der Mischling seine Halter in Angst und Schrecken. Die Hündin sei aus unbekannten Gründen abgehauen und habe einen Ausflug auf das viel zu dünne Eis des Öjendorfer Sees gemacht, so ein Reporter vor Ort.

Der Mischling brach mehrfach in das eiskalte Wasser ein und konnte sich schließlich mit allerletzter Kraft auf eine der drei kleinen Inseln im See retten.

Die Feuerwehr rückte mit 20 Kameraden an, um den Hund aus der misslichen Lage zu retten, bestätigte ein Sprecher gegenüber TAG24.

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Um überhaupt an das Ufer zu kommen, mussten sie Schneeketten am Einsatzfahrzeug anbringen, da die schmalen Wanderwege am See völlig vereist waren.

Die Rettung verzögerte sich weiter, da das Wasser rund um die Insel sehr flach war und man befürchtete, das Boot zu beschädigen.

Daher forderten die Retter ein Schlauchboot an, um gemeinsam mit einer Freundin der Besitzerin überzusetzen.

Zwei Feuerwehrleute nach Bissen zur Untersuchung im Krankenhaus

Lucie rettete sich völlig verängstigt auf eine Insel.
Lucie rettete sich völlig verängstigt auf eine Insel.  © CityNews TV

Auf der Insel angekommen, wartete das nächste Hindernis auf die Feuerwehrleute. Lucie war völlig verängstigt und ließ sich nicht einfangen.

Die Furcht des Tieres bekamen zwei Kameraden am eigenen Leib zu spüren. Die Feuerwehrleute wurden gebissen und mussten zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Vorher gelang es ihnen allerdings noch, Lucie an Bord und wieder zurück ans Ufer des Sees zu bugsieren.

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Der Hund wurde in Decken gehüllt und aufgewärmt. Immerhin hat Lucie die schlimmen Stunden offenbar schnell überwunden. Nur kurze Zeit später war der Mischling wieder putzmunter und schien die ganze Aufregung schon wieder vergessen zu haben.

Gegen 19.30 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet.

Titelfoto: CityNews TV

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