Darum verschwindet dieses Hamburger Wahrzeichen von den Bahnsteigen

Hamburg - Dem einen oder anderen mag es schon aufgefallen sein: Hamburgs kultige Anzeigetafeln an den U-Bahnstationen verschwinden nach und nach. Woran das liegt.

Diese Anzeigetafeln sind in Hamburg bekannt und haben einen Retro-Charme an sich. (Archivbild)  © Bodo Marks/dpa

An manchen U-Bahnsteigen hängen die altbekannten Anzeigetafeln noch, doch Stück für Stück sollen diese nun ausgewechselt werden, teilte die Hamburger Hochbahn gegenüber TAG24 mit.

Ein Grund ist das Alter: Die bisherigen Anzeigetafeln seien um die 25 Jahre alt. Laut Angaben der Hochbahn stammen sie aus den Jahren 1999/2000 und sind damit schlicht am Ende ihrer technischen Lebensdauer.

Das bedeutet konkret, dass es keine Ersatzteile mehr gibt und Wartungen sowie Reparaturen der Anzeigetafeln immer aufwendiger werden.

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Außerdem sei der Austausch der Anzeigetafeln "technisch notwendig und unumgänglich".

Laut Angaben der Hochbahn werden rund 450 Anzeigetafeln an U-Bahnsteigen erneuert. Dazu kommen etwa 350 Anzeigen an ausgewählten Bushaltestellen.

Als Erstes werden die neuen Anzeigen auf der Linie U1 in den Walddörfern (bis Volksdorf), an der U2/U4 Horner Rennbahn und der U3 in Barmbek und am Borgweg ausgetauscht. Zum Teil hängen die neuen Tafeln bereits.

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Bis 2028 werden die Anzeigetafeln ausgetauscht

Bis 2028 sollen die U-Bahnsteige im modernen Stil erstrahlen.  © Hamburger Hochbahn

Damit der Fahrbetrieb so wenig wie möglich gestört wird, wird das Anbringen der neuen Tafeln mit ohnehin notwendigen Bau- und Modernisierungsarbeiten verbunden, so die Hochbahn.

Danach richtet sich auch die Reihenfolge des Austausches an den einzelnen Haltestellen. Bis 2028 soll das gesamte Netz der Hochbahn umgestellt werden.

In Zukunft sollen die neuen Anzeigetafeln umfassendere Informationen anzeigen, da mehr Fläche für Text zur Verfügung steht. Zusätzlich gebe es neue Funktionen, wie das Anzeigen von Folgezügen und Informationen zur Auslastung der Fahrzeuge.

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Diese neuen Funktionen sollen Schritt für Schritt aktiviert werden, sobald die "technischen Voraussetzungen im Netz" geschaffen seien.

Die Anzeigetafeln erhalten dann ein Update und zeigen die Informationen an. Ab wann genau diese neuen Infos zur Verfügung stehen, konnte die Hochbahn noch nicht mitteilen.

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