Hochbahn legt neues Angebot vor: Geht Tarifstreit mit Verdi weiter?

Hamburg - Am heutigen Montag fand die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Hamburger Hochbahn statt - ohne Ergebnis.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Hamburger Hochbahn befindet sich aktuell im Tarifstreit. (Symbolfoto)
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Hamburger Hochbahn befindet sich aktuell im Tarifstreit. (Symbolfoto)  © Christian Charisius/dpa

Wie Hochbahn-Pressesprecher Christoph Kreienbaum am Abend mitteilte, habe die Arbeitgeberseite "ein drittes, erneut verbessertes Angebot vorgelegt, welches auf die Entlastung und Unterstützung über verschiedene Alters- und Berufsgruppen hinweg eingeht".

Mit dem neuen Angebot wolle die Hochbahn ihre Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, die Arbeitsbedingungen der rund 6500 Mitarbeitenden zeitnah und nachhaltig zu verbessern - möglichst zugig und ohne weitere Streiks.

Zu einer Einigung sei es dennoch nicht gekommen, stattdessen sei der nächste Verhandlungstermin demnach für den 7. März angesetzt worden.

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Erstmals biete die Hochbahn unter anderem eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38,5 Stunden an. Die von Verdi geforderte Reduzierung auf 35 Wochenstunden lehnt die Hochbahn damit weiter ab. Fortsetzung folgt.

Anfang Februar war es aufgrund des Tarifstreits zu einem großen Warnstreik im ÖPNV gekommen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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