Streik im Nahverkehr: Busse und U-Bahnen stehen still

Hamburg - Der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat in der Nacht zu Donnerstag begonnen. Busse und U-Bahnen stehen in Hamburg für 24 Stunden still.

Der Weg zur Arbeit wird am Donnerstag wieder zur Tortur: U-Bahnen und Busse fahren nicht.
Der Weg zur Arbeit wird am Donnerstag wieder zur Tortur: U-Bahnen und Busse fahren nicht.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Die Hochbahn gehe davon aus, dass der Bus- und U-Bahn-Betrieb am Donnerstag nicht aufgenommen werden kann, teilte das Unternehmen auf der Website mit. Ob einzelne Fahrten möglich sind, würde situativ geprüft.

Auch Nachtfahrten sind vom Streik betroffen. Schulbusse verkehren hingegen regulär. Die S-Bahn, Fähren der HADAG und Regionalbahnen sind nicht vom Streik betroffen.

Der Busbetrieb soll mit Streikende am Freitagmorgen um 3 Uhr wieder regulär aufgenommen werden. Bei den U-Bahnen sei laut Hochbahn am Freitag noch bis in die frühen Morgenstunden mit Verzögerungen zu rechnen.

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Die Hochbahn rät Fahrgästen, sich auf der Website, den Social-Media-Kanälen und in der HVV-App auf dem Laufenden zu halten.

Die letzten Tarifverhandlungen zwischen Verdi und Hochbahn waren am 9. März erneut ohne Einigung geblieben. Zuletzt waren Hochbahn und VHH Ende Februar für 48 Stunden bestreikt worden. 

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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