Feuerwehrmann Mario knackt Weltrekord: 42 Stunden auf dem Laufband

Hamburg – Feuerwehrmann Mario Feller (36) aus Tornesch startete am Freitag um 17 Uhr seinen Weltrekordversuch zum "längsten Non-Stop-Spendenmarsch in persönlicher Feuerwehrschutzausrüstung". Um 13.53 Uhr am Sonntagnachmittag knackte er diesen - und will jetzt einfach nur ins Bett.

Mario Fellers Frau Patricia gehörte zu den ersten Gratulanten.
Mario Fellers Frau Patricia gehörte zu den ersten Gratulanten.  © Blaulicht-News.de

Vor dem Haupteingang der "Europa Passage" in Hamburg war es dann um 14.25 Uhr endlich so weit: Nach 42 Stunden durfte der Feuerwehrmann unter lautem Jubel endlich das Laufband verlassen.

Eigentlich war der Weltrekord schon nach 41,28 Stunden gebrochen, aber "ich mag gerade Zahlen lieber", so Feller. Ein Anspruch auf einen Eintrag ins "Guinnessbuch der Rekorde" hat er laut eigenen Angaben nicht, sei ihm aber auch nicht wichtig.

Als Erstes umarmte er seine Frau Patricia: "Ich musste ihr versprechen, dass ich so was nie wieder mache."

Hamburg: Route du Rhum: Boris Herrmann nach 14 Tagen und 15 Stunden im Ziel
Hamburg Kultur & Leute Route du Rhum: Boris Herrmann nach 14 Tagen und 15 Stunden im Ziel

Wie ein "Storch auf Salat" wankte er von Gratulant zu Gratulant. Nach so vielen Stunden auf dem Laufband könne man einfach nicht mehr richtig laufen.

"Ich bin sehr stolz auf meine körperliche Leistung, freue mich aber am meisten über die ganze Unterstützung", so der 36-Jährige.

Erst 42 Stunden Laufband - jetzt eine Woche Erholung

Jetzt wolle er einfach nur nach Hause und nach einer Massage sofort ins Bett: "Ich bin sehr erschöpft und müde." Zum Glück habe er bei der Feuerwehr Hamburg "so tolle Kollegen", die ihm jetzt auf der Wache den Rücken freihielten und ihm eine Woche zum Auskurieren ermöglichen.

Unter dem Motto "Ich laufe wieder für diejenigen, die es nicht können" hat Feller durch seine Aktion auf die Arbeit der "Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung" und des Vereins "Paulinchen e. V." aufmerksam gemacht und Spenden gesammelt.

Rund 5000 Euro sind für beide Organisationen zusammen gekommen, so Feller. "Vielleicht auch mehr, wir müssen jetzt erstmal alles zusammenzählen."

Titelfoto: Blaulicht-News.de

Mehr zum Thema Hamburg Kultur & Leute: