Deutschlandweit einmalig: Hamburger Polizei mit neuem Blaulicht unterwegs

Von Fabian Schnack

Hamburg - Die Streifenwagen der Hamburger Polizei bekommen ein neues Licht.

Die Hamburger Polizei setzt als erste Polizei Deutschlands ein dauerhaft eingeschaltetes, nicht blinkendes blaues LED-Licht ein.  © Christian Charisius/dpa

Polizeivizepräsident Mirko Streiber stellte zusammen mit dem stellvertretenden Leiter der Schutzpolizei, André Martens, das sogenannte Polizeiliche Präsenzlicht (PPL) vor.

Das dauerhaft leuchtende und nicht blinkende Blaulicht auf dem Dach soll mehr Sichtbarkeit für die Streifenwagen der Hansestadt schaffen. Die Polizei Hamburg nehme damit eine Vorreiterrolle ein, da sie bislang die einzige Landespolizei sei, die dieses Licht nutze, sagte Streiber.

Der Polizeivizechef sagte, dass das blaue Licht bereits in Ländern wie Frankreich, Spanien oder den USA eingesetzt werde.

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Diesem Beispiel will die Polizei in Hamburg folgen und wird das Präsenzlicht fortan nutzen.

"Man muss sich an das neue Licht gewöhnen. Als ich es im Urlaub an Streifenwagen anderer Länder gesehen habe, war das für mich auch neu. Wir sind aber zuversichtlich, dass die Bürger das schnell annehmen", betonte Streiber.

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Neues Blaulicht wird in den nächsten Wochen eingeführt

Mirko Streiber (l.) und André Martens klären über das neue Licht an den Hamburger Polizeiwagen auf.  © Christian Charisius/dpa

Um Verwechslungen mit dem klassischen Blaulicht zu verhindern, wird das neue Licht dauerhaft eingeschaltet, sobald die Beamten losfahren. Zudem ist die Lichtstärke auf rund 30 Prozent der normalen Helligkeit gedimmt.

Martens sagt: "In der Anfangsphase werden von den Bürgern wahrscheinlich mehr Fragen gestellt. Bald wird das Präsenzlicht jedoch ganz normal zum Stadtbild gehören".

Wichtig ist laut Martens, dass die Bürger das neue Licht vom klassischen Licht bei Polizeieinsätzen unterscheiden können. Daher habe man auch auf Unterschiede bei der Gestaltung geachtet.

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Die Polizei will die Bevölkerung weiterhin über die Einführung des neuen Lichts informieren, um Fehlinterpretationen bei Verkehrsteilnehmern zu verhindern.

Am klassischen Blaulicht während eines Einsatzes ändert sich laut Martens nichts. Dies bedeutet weiterhin, dass Bürger dem Streifenwagen "freie Bahn" machen müssen. Auch das Martinshorn bleibe unverändert.

Zunächst wird das Präsenzlicht in den westlichen Bezirken der Stadt eingesetzt und anschließend in den kommenden Wochen in ganz Hamburg eingeführt.

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