Extremwetter in Hamburg: Die größten Kuriositäten

Hamburg - Seit Anfang des Jahres hat der Winter Hamburg fest im Griff. Seitdem prägen Schneemänner, Rodler, Ski-Langläufer und ein Iglu das Stadtbild.

Über 80 winzige Schneemänner zierten die Fernsichtbrücke in Hamburg. Als sie zerstört wurden, kam es zum Flashmob.  © Instagram/_sebastianklaus_

Zahlreiche Unfälle, ausfallende Bahnverbindungen, gesperrte Straßen, der Winterdienst im Dauereinsatz. Für viele wurden Schnee und Glätte zur Nervenschlacht, andere nutzten die weiße Pracht für ihr Vergnügen.

So wurden zahlreiche Menschen im Norden auf Langlaufskiern gesichtet, die den Arbeitsweg in eine spaßige Sporteinheit verwandelten. Andere wurden mit ihrem Allrad-Fahrzeug zum Helden.

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Schnee-Kiter im Hamburger Stadtpark

Im Hamburger Stadtpark trieb es ein Wintersportler auf die Spitze. Kurzerhand schnappte er sich Kite-Schirm und Snowboard und surfte über die weiße Wiese.

"Das ist das Schlaueste, was man hier machen kann", kommentiert Content Creator Michael Krogmann sein Video.

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Im Hamburger Stadtpark ließ sich ein Wintersportler vom Wind durch den Schnee ziehen.  © Instagram/thekrogmann

Mini-Schneemänner auf der Fernsichtbrücke

Zahllose Schneemänner wurden an der Fernsichtbrücke in Hamburg aufgebaut und erfreuten sich großer Beliebtheit. Bis ein Unbekannter daherkam und den Großteil der flockigen Kerlchen vom Geländer stieß.

Doch die Hansestadt hält zusammen, der Wiederaufbau ist in vollem Gange. Am Samstagmittag trafen sich etliche Hamburger zum Schneemann-Flashmob.

Auch Promis wie DJ David Puentez oder Ex-Bachelor Sebastian Klaus beteiligen sich am Erhalt dieser kuriosen Sehenswürdigkeit.

Hamburger baut Iglu und bietet es zur Miete an

Folierer Akin Celik baute sich auf dem Hof seines Unternehmens in Hamburg-Lurup ein eigenes Iglu. Rund vier Stunden baute er an der eisigen Behausung. Das Video davon ging viral, zahlreiche Besucher seien vorbeigekommen, sagte er gegenüber RTL-Nord.

Celik bot das Iglu direkt zur Miete an. Der Preis: 900 Euro kalt. Natürlich nur mit einem Augenzwinkern. Es darf als Kritik an den teuren Mieten in der Hansestadt verstanden werden.

Offroader schleppt Gelenkbus

Auf dem Heimweg nach Hamburg-Eppendorf entdeckte Victor-Paolo Brenninkmeyer (29) einen Bus in misslicher Lage. Das Fahrzeug steckte im Kreisverkehr der Heilwigstraße fest.

Brenninkmeyer kommt selbst aus der Offroad-Reisebranche und wusste, was er tat. Der 29-Jährige nahm den Bus kurzerhand an den Haken und schleppte das Fahrzeug auf sicheres Terrain. Nach zwanzig Minuten war die Aktion vorbei.

"Der Busfahrer war erst nervös, hat dann aber einen Riesen Freudensprung gemacht", erzählt der Offroad-Experte.

Das zugehörige Video begeisterte viele Hamburger.

Was kommt als nächstes?

Der Schnee dürfte bei den Temperaturen noch bis Mitte nächster Woche bleiben. Man darf gespannt sein, was sich die Hamburger noch so alles einfallen lassen.

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