Wasserschaden an der Uni Hamburg: Im Notbetrieb Prüfungen schreiben?
Hamburg - Ausgerechnet in der Prüfungsphase: Am Mittwochnachmittag wurde ein Wasserschaden im Philturm der Universität Hamburg festgestellt.
Wegen des Wasserschadens sei die Sprinkleranlage im Philturm "nicht vollumfänglich im Betrieb", teilte die Universität Hamburg mit.
Dadurch wären ein Teil der Stockwerke ohne automatische Löschtechnik. Die Uni versicherte, dass der Betreiber mit Hochdruck an der Reparatur arbeite, um den uneingeschränkten Betrieb so schnell wie möglich wieder herzustellen.
Konkret bedeutet das für Studierende, in der Prüfungsphase umzudenken. Die Universitätsleitung hat entschieden, ab Donnerstag, 5. Februar, einen provisorischen Notbetrieb im Philturm einzurichten.
Damit sollen die geplanten Klausuren und Prüfungen in den Hörsälen des Philturms doch noch stattfinden können.
Erdgeschoss und Mensa sind nicht betroffen
Der Notbetrieb sei allerdings zeitlich und räumlich begrenzt und erfolge unter zusätzlichen Brandschutzauflagen. Räume und Hörsäle mit nicht verschiebbaren Klausuren und Prüfungen hätten dabei Priorität.
"Nach jetzigem Stand sind alle Hörsäle im Philturm mit Ausnahme des Hörsaals G nutzbar", teilte die Uni mit. Das Erdgeschoss und die Mensa seien nicht von dem Wasserschaden betroffen.
Veranstaltungen in allen weiteren Bereichen sollen möglichst in andere Räume ausweichen oder digital stattfinden.
Titelfoto: Michel Dingler, UHH/Dingler, UHH/Lizenz
