Nach Wolfs-Attacke in Hamburg: Wo ist das freigelassene Tier jetzt?

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Von Birgitta von Gyldenfeldt

Hannover/Hamburg - Der Wolf, der Ende März durch das Hamburger Stadtgebiet gezogen ist und in Altona eine Frau verletzt hat, hat sich weiter von der Hansestadt entfernt.

Der Wolf, der in Hamburg eine Frau angegriffen hatte, wurde Anfang April an der Grenze zu Niedersachsen ausgesetzt.
Der Wolf, der in Hamburg eine Frau angegriffen hatte, wurde Anfang April an der Grenze zu Niedersachsen ausgesetzt.  © Umweltbehörde Hamburg/dpa

Das Tier befinde sich aktuell nicht mehr auf dem Stadtgebiet, teilte ein Sprecher der Hamburger Umweltbehörde mit. 

Mittlerweile hält sich der Wolf den Angaben zufolge mehr als 100 Kilometer entfernt von der Stadtgrenze auf. "Zu genaueren Standorten geben wir aus Tierschutzgründen grundsätzlich keine Auskünfte.", sagte der Behördensprecher.

Der junge Wolf war nach dem Vorfall in Altona mehrere Kilometer durch die Stadt bis in die Binnenalster geflüchtet. Funkstreifenbesatzungen entdeckten ihn schwimmend im Wasser und sicherten ihn.

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Nach einem Aufenthalt in der Wildtierauffangstation Sachsenhagen in Niedersachsen wurde er Ostersonntag mit einem Sender ausgestattet und im Süden Hamburgs an der Grenze zu Niedersachsen freigelassen.

Wolf am Mittwoch Thema im niedersächsischen Landtag

Der Wolf wird am Mittwoch vor dem niedersächsischen Landtag diskutiert. (Symbolfoto)
Der Wolf wird am Mittwoch vor dem niedersächsischen Landtag diskutiert. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Da der Wolf besendert ist, kann die Umweltbehörde verfolgen, wo sich der Wolf befindet. Auch Mitarbeiter niedersächsischer Behörden kennen demnach den Standort des Wolfes. Dieser verhält sich den Angaben zufolge bisher arttypisch und völlig unauffällig.

Am Mittwoch beschäftigt sich der niedersächsische Landtag mit dem Umgang des Landes mit dem Tier. Die CDU will von der Landesregierung wissen, warum Niedersachsen den Wolf erst aufgenommen und dann seine Auswilderung unterstützt hat und wer die Verantwortung trage, falls der Wolf erneut einen Menschen angreifen sollte.

Titelfoto: Umweltbehörde Hamburg/dpa

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