Nach Angriff auf Frau in Hamburg: Hier wurde der Wolf ausgesetzt

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Von Christopher Weckwerth

Hannover/Hamburg - Der Wolf, der eine Frau in Hamburg verletzt hat, ist zurück in den Stadtstaat gebracht worden. Bei seiner Auswilderung am Ostersonntag wurde er im südlichen Hamburger Stadtgebiet an der Grenze zu Niedersachsen freigelassen. Das teilte das Umweltministerium in Hannover auf Anfrage mit.

Der Wolf, der in Hamburg eine Frau angegriffen hatte, wurde an der Grenze zu Niedersachsen ausgesetzt.
Der Wolf, der in Hamburg eine Frau angegriffen hatte, wurde an der Grenze zu Niedersachsen ausgesetzt.  © Umweltbehörde Hamburg/dpa

Die Hamburger Umweltbehörde hatte nicht bekannt gegeben, wo das Tier nach seiner Gefangenschaft in einer Wildtierauffangstation im niedersächsischen Sachsenhagen hingebracht worden war.

Der Wolf war vor der Auswilderung mit einem Sender ausgestattet worden, sodass sein Standort nachvollzogen werden kann.

Nach Behördenangaben wird das Jungtier im Rahmen des "LIFE Wild Wolf"-Projekts länderübergreifend überwacht. Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (49, Grüne) sprach von einer "Auswilderung auf Bewährung". 

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In Niedersachsen waren dem Ministerium zufolge vor dem Hamburger Wolf bereits vier weitere Wölfe in das Forschungsprojekt aufgenommen und mit satellitengestützten Halsbandsendern ausgestattet worden: ein Tier im Jahr 2023, zwei Tiere im Jahr 2024 und ein weiteres Anfang März dieses Jahres.

Titelfoto: Umweltbehörde Hamburg/dpa

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