Nach Unfall in der Hafencity: Hund fliegt mehrere Meter durch die Luft und stirbt

Hamburg - Nach dem tragischen Unfall in der Hamburger Hafencity am Samstagabend, bei dem ein 41-jähriger Fußgänger sein linkes Bein und seinen Hund verlor, sucht die Polizei nun Zeugen.

Bei dem Unfall verlor ein 41-Jähriger sein linkes Bein.
Bei dem Unfall verlor ein 41-Jähriger sein linkes Bein.  © NEWS5 / Schröder

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war ein 18-jähriger Audi-Fahrer auf der Versmannstraße unterwegs in Richtung stadtauswärts, als ein 41-jähriger Fußgänger mit seinem Hund eine rote Ampel überqueren wollte. Es kam zur Kollision.

Bei dem Unfall erlitt der 41-Jährige so schwere Verletzungen, dass sein linkes Bein abgetrennt wurde, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 mitteilte. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachte den Mann sofort in ein Krankenhaus, wo dieser notoperiert wurde. Lebensgefahr bestehe zum Glück keine mehr.

Für den Hund des Fußgängers kam allerdings jede Hilfe zu spät, durch den Aufprall wurde das Tier mehrere Meter durch die Luft geschleudert und tödlich verletzt.

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Der 18-Jährige und sein Beifahrer wurden leicht verletzt, standen aber unter Schock. Ebenso eine Ersthelferin, die das Geschehene mitansehen musste.

Alle drei sowie Familienangehörige wurden vor Ort von einem Kriseninterventionsteam vom Deutschen Roten Kreuz betreut.

Ein Sachverständiger soll nun die genauen Unfallhergang rekonstruieren.
Ein Sachverständiger soll nun die genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Ist der Audi-Fahrer zu schnell gefahren?

Die Unfallursache sei weiterhin unklar, so der Polizei-Sprecher. Ein Sachverständiger ist zur Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen worden. In diesem Zusammenhang sei auch geprüft worden, ob der Audi-Fahrer zu schnell gefahren ist.

Die Ermittlungen dauern an, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gesucht werden nun Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben.

Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: NEWS5 / Schröder

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