Ebola-Ausbruch beschäftigt auch Experten in Frankfurt

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Von Mona Wenisch

Frankfurt am Main - Angst ist groß! Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Zentralafrika beschäftigt auch Experten in Frankfurt.

Christian Kleine (l.) arbeitet am Kompetenzzentrum für hochpathogene Infektionserreger in Frankfurt am Main.
Christian Kleine (l.) arbeitet am Kompetenzzentrum für hochpathogene Infektionserreger in Frankfurt am Main.  © Hannes P. Albert/dpa

An dem Kompetenzzentrum für hochpathogene Infektionserreger kennen sie sich mit solchen schweren Erkrankungen aus. "Die Erreger, wie zum Beispiel Ebola, machen ganz vielen Menschen große Angst. Allein die Tatsache, dass man das Wort nur ausspricht", sagt Arzt Christian Kleine. 

"Das führt dann ganz schnell dazu, dass auch Patienten, die möglicherweise den Erreger haben oder bei denen jemand den Verdacht ausspricht, nicht mehr weiter versorgt werden, weil einfach Ängste entstehen", führt der Mediziner weiter aus.

Wenn es gerade einen Ebola-Ausbruch gebe und darüber berichtet werde, kämen auch häufiger Anrufe mit dem Verdacht bei einem Patienten in Deutschland. "Dann ist meine Antwort ganz oft: Wurde denn bereits eine Malaria ausgeschlossen? Was viel, viel häufiger vorkommt und ohne Zeitverzögerung behandelt werden muss."

Zum Kompetenzzentrum gehören das Gesundheitsamt Frankfurt, die Branddirektion der Mainmetropole, die Universitätsmedizin Frankfurt und das Marburger S4 Labor. Mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ist vertraglich geregelt, dass sie die Gesundheitsämter und Behörden auf Landesebene bei solchen Krankheiten unterstützen.

Titelfoto: Hannes P. Albert/dpa

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