Nach Sprengung von wichtiger B45-Brücke: Jetzt tut sich endlich etwas
Von Oliver Pietschmann
Bad König - Autofahrer dürfen sich freuen! Seit inzwischen einem Jahr ist die B45 in Südhessen nicht durchgängig befahrbar. Jetzt wird endlich an einer Abhilfe gearbeitet.
Ein Jahr nach Sperrung und späteren Sprengung der Zeller Brücke an der wichtigen Verkehrsader ist am Donnerstagvormittag mit dem Spatenstich der Neubau des Übergangs begonnen worden.
Ein Weilchen muss sich aber noch in Geduld geübt werden: Die Brücke in Bad König im Odenwald soll im Juni 2027 für den Verkehr freigegeben werden, teilte das hessische Verkehrsministerium mit.
"Wir haben Planungsprozesse beschleunigt, Verfahren vereinfacht und gemeinsam Verantwortung übernommen", sagte Minister Kaweh Mansoori (37, SPD) über den Baubeginn.
Bei einer Prüfung Ende April des Jahres 2025 waren zahlreiche Risse im Beton festgestellt worden.
Die einsturzgefährdete Zeller Brücke, die über die Gleise der Odenwaldbahn und den Fluss Mümling hinwegführte, wurde daraufhin für den Straßen- und Bahnverkehr gesperrt. Ende Juli wurde das rund 116 Meter lange Bauwerk schließlich gesprengt. Der Bau soll insgesamt rund elf Millionen Euro kosten und wird vollständig vom Bund gezahlt.
Titelfoto: Uwe Anspach/dpa
