Wegen Böller-Krach: Total verängstigter Hund flüchtet alleine im Zug

Landkreis Gießen - Ein gezündeter Böller hat am Silvesterabend in Lollar im mittelhessischen Landkreis Gießen einen Hund derart erschreckt, dass dieser alleine in einen Zug gesprungen ist und das Weite gesucht hat.

Der Böllerknall hatte den Hund derart erschreckt, dass er das Weite suchte und in einen Zug sprang. (Symbolbild)
Der Böllerknall hatte den Hund derart erschreckt, dass er das Weite suchte und in einen Zug sprang. (Symbolbild)  © 123RF/we3yanie

Ein Sprecher der Polizei berichtete am Freitag von dem Vorfall. Demnach war der Böller gegen 22 Uhr in unmittelbarer Nähe des Grundstücks hochgegangen, in dem Hund mit seinen Haltern lebt.

Der total verschreckte Vierbeiner flüchtete daraufhin bis zu einer nahe gelegenen Bahn-Haltestelle, wo er in einen Wagon der Regionalbahn 41 stieg und sich unter einer Sitzreihe verkroch.

Dort entdeckten Reisende den Hund. Sie konnten die Besitzer ausfindig machen und informierten die zuständige Bundespolizei.

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Nach einer halbstündigen Fahrt nahm am Hauptbahnhof Gießen eine Hundeführerin der Polizei das Tier in Empfang und beruhigte den immer noch aufgeregten armen Kerl.

Gegen 23.25 Uhr holten ihn dann seine erleichterten Halter ab. "So konnten alle gemeinsam ins neue Jahr starten", sagte der Polizeisprecher abschließend.

Titelfoto: 123RF/we3yanie

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