Heute vor 73 Jahren schafften diese Männer Beispielloses
Heute vor 73 Jahren, am 29. Mai 1953, schafften zwei Bergsteiger, was vor ihnen noch niemandem gelungen war: Sie erklommen den Gipfel des Mount Everest.
Welche Ereignisse sich noch jähren, erfährst Du hier: heute vor … Jahren.
Bis zu diesem Tag hatte noch niemand nachweislich den mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt bestiegen.
Das änderte sich mit dem neuseeländischen Bergsteiger Edmund Percival Hillary und dem nepalesischem Sherpa Tenzing Norgay.
Sie waren Teil der neunten britischen Expedition, die von John Hunt geleitet wurde. Aufgeteilt war das Team in zwei Seilschaften. Die erste musste auf dem Südgipfel in etwa 8760 Meter Höhe aufgeben. Die zweite - mit Hillary und Norgay - setzte mit einem traditionellen Sauerstoffsystem ihren Aufstieg fort.
Kurz vor dem Gipfel meisterte Hillary eine besonders gefährliche Steilstufe im Grad. Diese Passage wurde ihm zu Ehren "Hillary Step" genannt.
Auf dem Dach der Welt
Um 11.30 Uhr erreichten Hillary und Norgay schließlich den Gipfel. Nach einer Umarmung fotografierte Hillary Norgay auf dem Gipfel - umgekehrt soll das nicht gelungen sein, da Norgay mit der Kamera wohl nicht umgehen konnte. Als Opfer für die Götter hinterließ er Süßigkeiten auf dem Gipfel.
Außerdem schauten sie nach Spuren einer möglichen früheren Besteigung - schließlich sind 1924 Bergsteiger bei ihrem Versuch verschwunden -, fanden aber keine.
Anerkennung und Auswirkung
Für seine Leistung wurde Hillary als Knight Commander in den Ritterorden, den Order of the British Empire, aufgenommen. Bereits beim Rückmarsch erfuhr er von dieser Ehre, als er einen Brief aus London erhielt. Adressiert war dieser an "Sir Edmund Hillary, KBE". Von der Everestbesteigung hatte Königin Elisabeth II. am Abend vor ihrer Krönung erfahren.
Festgehalten wurde die erfolgreiche Expedition mit dem Dokumentarfilm "Die Bezwingung des Everest", der unter der Regie von Expeditionsteilnehmer George Lowe entstanden ist.
Der Erfolg von Hillary und Norgay hat seitdem viele inspiriert, sodass es ihnen bis heute mehrere Tausend gleichgetan haben.
Titelfoto: Wikimedia Commons/CC-BY-SA-3.0/Jamling Tenzing Norgay
