Sachse winkt vermeintliche Mega-Summe: Plötzlich folgt der Albtraum

Oderwitz - Ein weiterer Fall von Anlagebetrug in Sachsen sorgt für Aufsehen! Dieses Mal traf es einen Rentner aus dem Landkreis Görlitz, der ein böses Erwachen erleben musste.

Ein Rentner aus Oderwitz ließ sich von 180.000 Euro blenden und verlor dadurch viel Geld. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Nach Polizei-Angaben war der Mann im November vergangenen Jahres im Internet auf eine Anzeige im Zusammenhang mit Geldanlagen gestoßen, die ihn rund 250 Euro investieren ließ.

Daraufhin sei der Senior telefonisch von einem Fake-Mitarbeiter kontaktiert worden, der ihn dazu brachte, für das Beobachten der Investitionen eine App auf seinem Computer zu installieren.

Nun hätten die Betrüger ihm eine Mega-Summe präsentieren können: "Sie gaukelten ihrem Opfer vor, dass die Wertanlage auf 180.000 Euro gestiegen war."

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Der Mann konnte offenbar sein Glück kaum fassen. Er habe sich den Betrag auszahlen lassen wollen. Doch die Kriminellen hätten dafür zunächst Gebühren verlangt, um angeblich entstandene Kosten und Steuern zu decken. "Aus diesem Grund zahlte der Geschädigte mehrere zehntausend Euro auf Konten in Deutschland und Großbritannien ein", so die bittere Schilderung der Polizei.

Als der Kontakt im März abbrach, folgte für den Rentner der Albtraum: Er war auf einen schlimmen Schwindel hereingefallen - das Geld höchstwahrscheinlich für immer verloren.

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Nun ermittelt der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland wegen Betrugs. Die Beamten raten, Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Angeboten im Internet walten zu lassen. "Vertrauen Sie ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an! Wenden Sie sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale oder Ihr Kreditinstitut."

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