Erpresser mit Waffe stürmt Wohnhaus, doch mit dieser Gegenwehr hatte er nicht gerechnet

Herschbach - Im rheinland-pfälzischen Herschbach ist ein bewaffneter Mann am Sonntagmorgen in ein Wohnhaus eingedrungen, forderte Bargeld und setzte Reizgas ein, aber der Überfall entwickelte sich anders als geplant.

Die Polizei fahndete zwischenzeitlich mit einem Helikopter nach einem möglichen zweiten Täter. (Symbolbild)  © Felix Hörhager/dpa

Laut einer Polizeimeldung wurden die Beamten gegen 10.37 Uhr über den Notruf über einen laufenden Angriff in einem Einfamilienhaus in der Waldstraße in Herschbach informiert.

Als die ersten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Montabaur eintrafen, konnten sie einen flüchtenden Mann verfolgen und vorläufig festnehmen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige unter Vorhalt einer Softair-Waffe und unter Einsatz von Reizgas versucht haben, von dem Bewohner des Hauses Bargeld zu erpressen.

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Der Mann verweigerte jedoch die Herausgabe. Daraufhin entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

Im weiteren Verlauf griff auch die Ehefrau des Bewohners ein. Ihr gelang es, den Angreifer zu verletzen und ihn zumindest zeitweise von einer weiteren Tatausführung abzuhalten, bis die Polizei eintraf.

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Auch Polizeihubschrauber im Einsatz

Zu Beginn der Tat hatte der Mann angegeben, nicht allein zu sein und bei Bedarf Unterstützung durch eine weitere Person zu erhalten. Hinweise auf einen möglichen Mittäter bestätigten sich jedoch nicht. Eine anschließende Fahndung im umliegenden Waldgebiet, bei der unter anderem ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verliefen ohne Ergebnis.

Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall dauern derzeit an.

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