Wer kennt diesen Steuersünder? Er soll an Millionen-Schaden beteiligt gewesen sein

Von Rolf Schraa

Düsseldorf - Zoll und Staatsanwaltschaft fahnden nach einem mutmaßlichen Steuerbetrüger, der maßgeblich an der vor einem Jahr aufgeflogenen illegalen Zigarettenfabrik in Düsseldorf beteiligt gewesen sein soll.

Nach dem Auffliegen einer illegalen Zigarettenfabrik mit Millionen-Steuerschaden fahndet der Zoll auch bei "Aktenzeichen XY...ungelöst" nach einem Verdächtigen (37).
Nach dem Auffliegen einer illegalen Zigarettenfabrik mit Millionen-Steuerschaden fahndet der Zoll auch bei "Aktenzeichen XY...ungelöst" nach einem Verdächtigen (37).  © Bildmontage: Henning Kaiser/dpa, Zollfahndungsamt Essen

Der 37 Jahre alte Ukrainer halte sich möglicherweise im Raum Aachen oder im europäischen Ausland auf, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Er könnte gefährlich und bewaffnet sein.

Über den Fall berichtet am Mittwoch auch das ZDF in der Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" ab 20.15 Uhr.

In der illegalen Fabrik waren laut Ermittlern vom April 2024 bis März 2025 etwa 275 Millionen Zigaretten hergestellt worden. Der Steuerschaden liege bei mehr als 53 Millionen Euro.

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Wegen der Vorwürfe laufen beim Landgericht Düsseldorf zwei Prozesse, in dem acht Angeklagte bereits Geständnisse abgelegt haben.

Der Gesuchte soll laut den bisherigen Ermittlungen für Logistik und Materialwirtschaft und für die Verarbeitung von Rohtabak zu Feinschnitttabak verantwortlich gewesen sein.

In der illegalen Zigarettenfabrik waren laut Ermittlern vom April 2024 bis März 2025 etwa 275 Millionen Zigaretten hergestellt worden. (Symbolfoto)
In der illegalen Zigarettenfabrik waren laut Ermittlern vom April 2024 bis März 2025 etwa 275 Millionen Zigaretten hergestellt worden. (Symbolfoto)  © Henning Kaiser/dpa

Wer den Gesuchten gesehen hat und Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 0201/1028-2322 oder per E-Mail unter [email protected] an das Zollfahndungsamt Essen zu wenden.

Titelfoto: Bildmontage: Henning Kaiser/dpa, Zollfahndungsamt Essen

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