Männer nach Tankstellen-Angriff zu langer Haft verurteilt

Von Ulf Vogler

Regensburg - Nach einem ein Jahr dauernden Strafverfahren hat das Landgericht Regensburg fünf Männer wegen eines brutalen Angriffs auf zwei Brüder zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Die elf Angeklagten wurden ursprünglich wegen versuchten Mordes vor Gericht gestellt. Verurteilt wurde nun anders.  © Armin Weigel/dpa

Wie das Gericht mitteilte, war der Prozess, bei dem es ursprünglich elf Beschuldigte gab, eine der aufwendigsten Hauptverhandlungen des Landgerichts.

Es seien seit Anfang Februar 2025 insgesamt 49 Verhandlungstage nötig gewesen.

Es ging in dem Prozess darum, dass die beiden Opfer auf dem Gelände einer Tankstelle in Hemau im Landkreis Regensburg im November 2023 mit Eisenstangen zusammengeschlagen wurden.

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Die Männer erlitten lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurden arbeitsunfähig. Hintergrund der Tat soll ein Streit am Arbeitsplatz zwischen einem der Angeklagten und einem Bekannten der Opfer gewesen sein.

Die elf Angeklagten mussten sich ursprünglich wegen gemeinschaftlich begangenen versuchten Mordes verantworten.

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Mordvorwurf wurde nicht gehalten

Die fünf Männer erhielten letztlich Strafen wegen gefährlicher Körperverletzung. Drei Erwachsene erhielten Haftstrafen zwischen sechs und sieben Jahren.

Zwei Angeklagte, die zur Tatzeit noch heranwachsend waren, bekamen Jugendstrafen von fünf Jahren beziehungsweise sechseinhalb Jahren. Vier Angeklagte bekamen kürzere Strafen wegen unterlassener Hilfeleistung.

Sie hatten nach Überzeugung der Richter nur zugeschaut, aber nicht selbst zugeschlagen. Zwei Angeklagte wurden freigesprochen und können nun mit einer Entschädigung rechnen, weil sie in Untersuchungshaft saßen.

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