Gold- und Silberschmuck geklaut und eingeschmolzen? Kriminelles Quartett vor Gericht
Von Bernhard Krebs, Maurice Hossinger
Köln - Vor dem Landgericht müssen sich am heutigen Dienstag drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 33 und 51 Jahren verantworten, die aus einem Juweliergeschäft geklautes Gold und Silber eingeschmolzen und weitervertickt haben sollen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb wegen gewerbsmäßiger Hehlerei.
Zur Verschleierung der Herkunft der Hehlerware sollen die Angeklagten vor allem Gold- und Silberschmuck, die einen Wert von rund einer halben Million Euro gehabt haben sollen, unmittelbar nach dem Ankauf in einem eigenen Schmelzofen zu Gold- und Silberbarren weiterverarbeitet haben.
Laut Staatsanwaltschaft sollen ein 48 Jahre alter Angeklagter und seine ebenfalls angeklagte 51-jährige Ehefrau die Inhaber eines Kölner Juweliergeschäfts sein.
Die beiden weiteren Angeklagten - ein 33 Jahre alter Mitarbeiter in dem Juweliergeschäft sowie der 42-jährige Bruder des Inhabers - sollen an den Taten beteiligt gewesen sein.
Der Prozess vor dem Kölner Landgericht ist mit acht Verhandlungstagen terminiert. Ein Urteil in soll Ende Juni gesprochen werden.
Titelfoto: Piyal Adhikary/dpa
