Tödliche Messerstecherei in Aschersleben: Zwei Männer landen hinter Gittern

Von Inga Jahn

Magdeburg/Aschersleben - Nachdem ein Mann in Aschersleben bei einem Streit gestorben ist, sind gegen zwei Beschuldigte Haftbefehle erlassen worden.

Bei der Auseinandersetzung in Aschersleben wurde eine Person getötet.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Magdeburg mit. Zuvor hatten die "Mitteldeutsche Zeitung" und die "Magdeburger Volksstimme" berichtet.

Nach Polizeiangaben war es am Donnerstagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei Männern gekommen. Anschließend hatte die Polizei Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes aufgenommen.

Bei dem Streit wurde der 56 Jahre alte Beschuldigte schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Zuvor soll er sein gleichaltriges Gegenüber mit einem Gegenstand getötet haben, so der Vorwurf. 

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Der Mann soll in eine Justizvollzugsanstalt kommen, sobald er aus dem Krankenhaus entlassen wird. Nach Angaben der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Magdeburg befand er sich noch in ärztlicher Behandlung.

Der 57 Jahre alte zweite Beschuldigte sei nach Erlass des Haftbefehls in Untersuchungshaft gebracht worden, hieß es.

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Wie wurde der Mann getötet?

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat gegen zwei Männer Haftbefehl erlassen. (Archivbild)  © Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Bei dem mutmaßlich verwendeten Gegenstand handelt es sich laut einer Polizeisprecherin nicht um eine Schusswaffe. Außerdem wurde kurz nach dem Vorfall ausgeschlossen, dass der Mann wegen Gewalt durch Einsatz eines anderen Körpers, etwa durch Hände oder Füße, starb. 

Eine Zeugin beobachtete das Geschehen und alarmierte die Polizei. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten zunächst, wurden aber wenig später in der Nähe festgenommen.

Für den 56-Jährigen kam jede Hilfe zu spät - Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. 

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Im Zuge der Ermittlungen sollen nun unter anderem Zeugen vernommen werden. Zudem sei eine Obduktion der Leiche geplant, sagte die Polizeisprecherin.

Den Angaben nach sind alle Beteiligten deutsche Staatsangehörige.

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