Mord-Anklage: Mann soll Ehefrau (†31) getötet und einbetoniert haben
Von Mona Wenisch
Koblenz/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Ein 31 Jahre alter Mann aus Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) soll im vergangenen Juli seine getrennt lebende Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötet und in einer vorher ausgehobenen Grube einbetoniert haben.
Nun hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen den Deutschen erhoben, wie die Behörde mitteilte. Die Anklageschrift werfe ihm Mord aus Heimtücke, Habgier und niedrigen Beweggründen vor.
Das 31 Jahre alte Opfer war demnach bereits 2024 aus dem gemeinsam bewohnten Haus ausgezogen, die Scheidung lief seit Anfang 2025.
Die Frau habe finanzielle Forderungen gestellt und die Umgangsregelung für den vierjährigen gemeinsamen Sohn ändern wollen, schrieb die Staatsanwaltschaft.
Daraufhin soll der Mann den Entschluss gefasst haben, die Frau zu töten. Er habe bereits vor der Tat in einem an die Garage angrenzenden Raum eine Grube ausgehoben, hieß es.
Laut Anklageschrift habe er die Deutsche unter einem Vorwand im Juli 2025 gezielt in das von ihm bewohnte Haus in Bad Neuenahr-Ahrweiler gelockt. Im Hausflur soll er sie mit mehreren Messerstichen getötet haben.
Oberfläche der Grube in der Garage wurde "fachgerecht verfliest"
"Im Anschluss soll er die Leiche in die zuvor hierfür ausgehobene Grube gelegt, diese mit Schnellbeton verschlossen und die Oberfläche später fachgerecht verfliest haben", schrieb die Staatsanwaltschaft.
Die Polizei habe nach einer Vermisstenanzeige ermittelt. Der 31-Jährige habe schließlich eingeräumt, seine Ehefrau getötet zu haben.
"Die einbetonierte Leiche wurde im Boden vorgefunden und konnte freigelegt werden", teilte die Behörde mit.
Der 31-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft. Das Landgericht Koblenz muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt.
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