Von Dörthe Hein
Dessau-Roßlau - Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte Ende Januar gegen einen früheren Sporttrainer wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern eine Haftstrafe von 13 Jahren verhängt - das Urteil ist nun rechtskräftig.
Der Bundesgerichtshof habe die Revision des inzwischen 55-Jährigen gegen das Urteil als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht in Dessau-Roßlau mit.
Der Mann war wegen teils schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in insgesamt 141 Fällen zu 13 Jahren verurteilt worden, eine anschließende Unterbringung in der Sicherungsverwahrung wurde angeordnet.
Einzelstrafen aus einem Urteil im Jahr 2024 flossen ein, damals ging es um 229 Taten.
"Der Mann hatte bei Begehung der Taten über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg seine besondere Stellung als Sporttrainer und Vertrauensperson der Kinder ausgenutzt", erklärte das Gericht. Die Taten sollen in der Wohnung des Mannes und in dessen Gartenlaube, aber auch bei Wettkämpfen, teils im Ausland, stattgefunden haben. Eines der Opfer hatte sich seinerzeit seinen Eltern anvertraut.
Der Angeklagte räumte die Taten weitgehend ein. Zum Prozessauftakt hatte er sich in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung bei den Opfern entschuldigt.