Am Tag seiner Haftentlassung schlägt Ricardo wieder zu: Not-OP nach Bong-Attacke
Görlitz - Muss er für immer hinter Gitter? Am Tag seiner Haftentlassung beging Ricardo W. (43) sofort wieder eine schwere Straftat. Nun droht dem Görlitzer im Prozess am dortigen Landgericht sogar die Sicherungsverwahrung.
Ende Juli 2025 wurde Ricardo aus dem Knast in Dresden entlassen. Der Lausitzer fuhr per Bahn heim.
In Bautzen erledigte er Behördengänge, kaufte Alkohol, fuhr weiter nach Görlitz, trank die zwei Flaschen Schnaps, traf einen Bekannten (41).
In dessen Wohnung, so die Anklage, schlug Ricardo dem Freund eine Glas-Bong auf den Kopf, stach ihm eine Scherbe in den Unterarm.
Dabei wurde eine Vene durchtrennt! Nur eine Not-OP konnte das Opfer retten. Ricardo hat nur noch "fragmentarische" Erinnerungen.
Laut Staatsanwältin hat der Angeklagte einen Hang zu erheblichen Straftaten und stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Deshalb soll er nach einer erneuten Haft in Sicherungsverwahrung. Urteil folgt.
Titelfoto: kmk
