Prozess um Palästina-Aktivisten: Was macht Greta Thunberg im Gerichtssaal?

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Von Laura Wallenfels

Stuttgart – Im Prozess um den Angriff auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm hat sich am vierten Verhandlungstag eine prominente Zuschauerin im Gerichtssaal eingefunden: die schwedische Klima- und Gaza-Aktivistin Greta Thunberg (23).

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg (23) macht als Zuschauerin bei einem Prozess um einen Anschlag gegen ein israelisches Rüstungsunternehmen ein Zeichen in Richtung der Angeklagten.
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg (23) macht als Zuschauerin bei einem Prozess um einen Anschlag gegen ein israelisches Rüstungsunternehmen ein Zeichen in Richtung der Angeklagten.  © Bernd Weißbrod/dpa

Die 23-Jährige ist bekannt für ihren Einsatz gegen den Klimawandel, hat ihren Aktivismus zuletzt aber auch auf Menschenrechte und den Nahostkonflikt ausgeweitet.

Im Juni 2025 war sie an Bord des Hilfsschiffs "Madleen", das mit Hilfsgütern für den Gazastreifen unterwegs war – die israelische Marine stoppte das Schiff jedoch in internationalen Gewässern und leitete es nach Israel um.

Im Dezember 2025 nahm sie in London an einer Protestaktion von Mitgliedern der Gruppe Palestine Action teil, bei der die Polizei einschritt.

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Im Stuttgarter Prozess stehen fünf Pro-Palästina-Aktivisten vor Gericht, die im September 2025 in die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems eingebrochen sein sollen. Sie sollen der Organisation "Palestine Action Germany" angehören und dabei Inventar im Wert von rund 1,44 Millionen Euro zerstört haben.

Der Prozess war seit seinem Beginn durch wiederholte Tumulte, Streit über die Sitzordnung und Befangenheitsanträge gegen die Richterin aufgefallen.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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