Cumuto (Trinidad und Tobago) - Schockierender Fund auf der Karibikinsel Trinidad! Einsatzkräfte der Polizei haben auf einem Friedhof in der Stadt Cumuto ein Massengrab mit mindestens 50 Babyleichen entdeckt.
Die toten Säuglinge sind bislang unbekannter Herkunft, wie die Behörden mitteilten. Sie hätten neben den Überresten von sechs Erwachsenen – vier Männern und zwei Frauen – gelegen.
Ersten Ermittlungen zufolge habe eine "illegale Beseitigung" von Leichen stattgefunden, die von niemandem beansprucht worden seien. Den Angaben zufolge besaßen die Erwachsenen alle – bis auf einen Mann – einen Zettel zur Identifikation. Zwei Personen seien nach ihrem Tod sogar offenbar obduziert worden.
Kriminaltechniker wurden umgehend entsandt, um eine detaillierte Spurensicherung durchzuführen, berichtet die Zeitung "Trinidad Express".
Der Polizeichef erklärte: "Die Art dieser Entdeckung ist zutiefst beunruhigend, und wir verstehen die emotionalen Auswirkungen, die sie auf die Familien und die gesamte Bevölkerung haben wird." Er versprach, den Fall "mit Dringlichkeit, Sensibilität und einem unerschütterlichen Bekenntnis zur Aufdeckung der Wahrheit" behandeln zu wollen.
Laut "Trinidad Express" sind mittlerweile zwei männliche Angestellte (18, 25) eines Bestattungsunternehmens festgenommen worden. Sie sollen bei der Polizei ausgesagt haben, dass sie mehrere Leichen, darunter auch Babys, entsorgt hätten.
Der englischsprachige Inselstaat Trinidad und Tobago vor der Küste Venezuelas ist seit Jahren mit einer hohen Gewaltkriminalität konfrontiert. Er gilt mit einer Mordrate von 37 pro 100.000 Einwohnern als sechstgefährlichstes Land der Welt.