Vermisste Michelle H. (†25) ist tot: Obduktion lässt Fragen offen
Celle - Traurige Gewissheit! Bei der am Samstag in der Aller gefundenen Leiche handelt sich um die seit vier Wochen vermisste Michelle H. (†25) aus Celle. Ihr Tod hinterlässt viele Fragezeichen.
Am vergangenen Samstag hatte ein Wassersportler bei Hambühren die Leiche der vermissten Frau gefunden. Aufgrund der verschiedenen körperlichen Merkmale, wie beispielsweise Haare, Statur, Gewicht und Größe sowie weiterer individueller Merkmale, gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass es sich bei der Toten um Michelle H. handelt. Für endgültige Sicherheit soll ein DNA-Abgleich sorgen.
Wie eine Sprecherin erklärte, wurden bei der Obduktion zwei Stichverletzungen im Halsbereich festgestellt, diese sollen sich allerdings nicht als lebensgefährlich erwiesen haben, da keine Gefäße verletzt worden waren.
Es wird sogar davon ausgegangen, dass sich die 25-Jährige die Verletzungen selbst zugefügt hat, wie anhand des Stichkanals zu erahnen ist. Zudem würden keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vorliegen, hieß es weiter.
Die genaue Todesursache ist damit weiterhin unklar. Da der Leichnam über längere Zeit im Wasser lag, kann auch das Ertrinken als Ursache nicht mehr festgestellt werden.
Verdacht gegen Partner der Schwester erhärtet sich nicht
Durch die neuen Erkenntnisse hat sich auch der Verdacht gegen einen 46-jährigen Mann, dem Partner ihrer Schwester, nicht weiter erhärtet. Er hatte Michelle H. als vermisst gemeldet, nachdem diese am 11. März mit den Schnittverletzungen und blutend aus dem Haus verschwunden war.
Der Mann war daraufhin in das Visier der Ermittler geraten, wurde verhört, seine Wohnung durchsucht.
Titelfoto: Nonstopnews
