Mit mehr als 100 Freiern: Ex-"Hells Angels" soll Ehefrau zu Sex gezwungen haben

Von Julia Wäschenbach

Stockholm - In Schweden ist ein Mann angeklagt, seine Ehefrau zu sexuellen Handlungen mit mindestens 120 Männern gezwungen zu haben.

Ein Schwede soll seine Partnerin zu sexuellen Handlungen mit Hunderten von anderen Männern gezwungen haben - nun muss er sich verantworten. (Symbolfoto)  © 123RF/henadzipechan

Die Anklage sei wegen des Verdachts auf schwere Zuhälterei, Vergewaltigungen und Missbrauch erhoben worden, berichtete die Nachrichtenagentur TT. Dem Schweden wird zudem vorgeworfen, seiner Frau mehrfach gedroht zu haben. 

Der Mann war demnach im Oktober 2025 festgenommen worden, nachdem die Frau ihn selbst angezeigt hatte. Er soll seine Partnerin gegen ihren Willen zu Sex mit Dutzenden Männern gezwungen und von den Einnahmen gelebt haben.

Dafür soll er Anzeigen im Internet geschaltet und Buchungen verwaltet haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich sowohl physisch als auch online abgespielt haben.

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Der Schwede, der früher ein ranghohes Mitglied im Rocker-Club "Hells Angels" gewesen sein soll, habe seine Frau zu den Freiern gefahren und Treffen überwacht.

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In Schweden gehen sexuelle Dienstleistungen mit einer hohen Geldstrafe oder Freiheitsstrafen einher. (Symbolfoto)  © Steffen Trumpf/dpa

Er bestreitet die Vorwürfe. Auch den Freiern, die aus ganz Schweden kommen sollen, droht eine Strafe. In Schweden ist der Kauf sexueller Dienstleistungen illegal, der Verkauf von Sex bleibt straffrei.

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