Schockzahlen! Keine Einzelfälle: Täglich Gruppen-Vergewaltigungen in Deutschland

Deutschland - Die Gewalt gegen Frauen in Deutschland nimmt in einem erschreckenden Ausmaß zu! Konkret sind es Männergruppen, die über ihre Opfer herfallen, sie sexuell belästigen oder sogar vergewaltigen. Viele Tatverdächtige sind keine Deutschen. Diesbezüglich vom Bundeskriminalamt (BKA) bekannt gegebene Zahlen beunruhigen.

Daten des BKA belegen: In Deutschland kommt es täglich durchschnittlich zu zwei Gruppenvergewaltigungen, jeder zweite Tatverdächtige (46 Prozent) ist Nichtdeutscher.
Daten des BKA belegen: In Deutschland kommt es täglich durchschnittlich zu zwei Gruppenvergewaltigungen, jeder zweite Tatverdächtige (46 Prozent) ist Nichtdeutscher.  © Montage: 123rf.com/dmitrimaruta, 123rf.com/lightwise

Veröffentlicht wurden die BKA-Zahlen aufgrund einer Anfrage der "Bild"-Zeitung.

Das schockierende Ergebnis: In Deutschland werden jeden Tag im Durchschnitt zwei Frauen oder Mädchen von Männergruppen vergewaltigt!

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Demnach wurden im vergangenen Jahr 704 Gruppenvergewaltigungsverfahren gezählt. Im Jahr zuvor waren es 710 und 2018 ganze 659.

Und noch ein weiteres Detail ist von Brisanz: Die Daten des LKA zeigen: Bei jedem zweiten Tatverdächtigen handelt es sich nicht um deutsche Staatsangehörige. Die Beschuldigten stammen häufig aus Afghanistan, Syrien und Irak.

In dieser Gruppe sind wiederum afghanische Männer, gemessen an ihrem geringen Bevölkerungsanteil, überproportional oft als Angreifer vertreten. Zur Veranschaulichung: Im Jahr 2018 waren sechs Prozent der mutmaßlichen Täter Afghanen. Sie machen jedoch nur 0,3 Prozent in der Gesamtbevölkerung aus.

Bemerkenswert ist auch der Fakt, dass die meisten von ihnen im laufenden Asylverfahren die Taten verüben.

Rassismusdebatte vs. fehlender Frauenschutz

In Freiburg standen 2018 elf Angeklagte wegen einer Gruppenvergewaltigung vor Gericht.
In Freiburg standen 2018 elf Angeklagte wegen einer Gruppenvergewaltigung vor Gericht.  © Patrick Seeger/dpa

Für Aufsehen sorgte etwa im Oktober 2018 die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg. Die Täter damals: Elf Männer, die zur Tatzeit zwischen 18 und 30 Jahre alt waren und sich abwechselnd an ihrem Opfer vergingen.

Bis auf einen waren alle Flüchtlinge: Acht stammten aus Syrien, zwei aus Irak und Algerien. Nur einer war Deutscher und ohne Migrationshintergrund.

Dass es sich dabei längst nicht mehr um einen Einzelfall handelt, belegen die Zahlen des BKA ohne Zweifel!

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Doch allein bei diesem Problem bleibt es nicht! Während Anschuldigungen wegen Rassismus schnell im Raum stehen und oft bis ins kleinste Detail diskutiert werden, ändert sich für Frauen NICHTS! Schützende Maßnahmen infolge der sich häufenden Übergriffe: Fehlanzeige!

Dass die Täter dutzendfach aus islamischen Ländern kommen, darf nicht länger ignoriert werden. Das findet auch die deutsche Soziologin, Publizistin ("Die fremde Braut", "Bittersüße Heimat") und Frauenrechtlerin Necla Kelek (63). Sie selbst wurde in Istanbul geboren, kam 1966 nach Deutschland. Mit ihren Veröffentlichungen lieferte sie maßgebliche Beiträge zur kontroversen Debatte um Integration und den Islam in Deutschland.

Kelek fordert, endlich Klartext zu reden: "Die Migrationsforschung muss hinterfragen, wie es passieren kann, dass ein junges Mädchen Opfer von Männern wird, die aus einem anderen Kulturkreis stammen." Das passiert bislang nicht!

Grundmuster bei den Tätern

Die Täter kommen meistens aus islamischen Ländern. Ihr Frauenbild entspricht häufig nicht dem in Deutschland.
Die Täter kommen meistens aus islamischen Ländern. Ihr Frauenbild entspricht häufig nicht dem in Deutschland.  © 123rf.com/menuha

Kelek weiter: "Gruppen-Vergewaltigungen sind das Grauenhafteste, was einer Frau passieren kann. Wenn die Gesellschaft sie damit allein lässt, wird die Seele fast ausgelöscht." Die Opfer erleben unfassbar hemmungslose, unmenschliche Gewalt bei diesem international als "Gang Rape" bezeichneten Vorgehen.

Dabei gebe es ein "immer wieder gleiches Grundmuster" bei den Tätern: "Frustrierte junge Männer, die es nicht schaffen", so die Beschreibung durch den Kriminologen Christian Pfeiffer (77). In ihren Heimatländern herrscht eine Kultur der männlichen Dominanz, Frauen sind in ihren Augen oft nicht viel oder sogar nichts wert.

In Deutschland ist das anders. Frauen können ihre Freiheiten und Interessen ausleben, sich verwirklichen. Die hierher kommenden Migranten fallen indes in eine Außenseiterrolle.

"Sie merken, dass sie an Mädchen schlecht herankommen", sagt Pfeiffer. Weil es hier viel weniger geflüchtete Frauen aus deren Kulturkreis gibt, fänden sie nur schwer oder keine Partnerin. Das führt zu Frust, Aggression und Gewalt. Meistens gegen Frauen.

Experten raten deswegen, diese Männer noch viel nachdrücklicher über das Frauenbild in Deutschland aufzuklären. Denn auch das gehört zur Integration.

Auch in Sachsen Gruppenvergewaltigungen keine Ausnahme

Geert Mackenroth (71) ist der Vorsitzende der Opferschutzorganisation Weißer Ring in Sachsen und sächsischer Ausländerbeauftragter.
Geert Mackenroth (71) ist der Vorsitzende der Opferschutzorganisation Weißer Ring in Sachsen und sächsischer Ausländerbeauftragter.  © Petra Hornig

Dass klar benannt werden sollte, dass 46 Prozent der Tatverdächtigen Nichtdeutsche sind, regt auch Geert Mackenroth an. Der 71-Jährige ist Vorsitzender der Opferschutzorganisation Weißer Ring in Sachsen und sächsischer Ausländerbeauftragter.

"MDR AKTUELL" erzählte er, dass es immer wieder auch in Sachsen zu Gruppenvergewaltigungen käme.

Laut LKA Sachsen wurden in diesem Jahr im Freistaat zwölf Gruppenvergewaltigungen angezeigt. Von 17 Tatverdächtigen seien 13 Nichtdeutsche.

In Sachsen-Anhalt seien nach Angaben des dortigen LKA zehn Gruppenvergewaltigungen angezeigt worden. Zur Nationalität der Täter wurden keine Angaben gemacht.

Thüringen registriert 2020 bislang fünf Gruppenvergewaltigungen. Es gibt elf Tatverdächtige, darunter zwei mit nichtdeutschem Hintergrund.

Die Gründe für den großen Anteil von Nichtdeutschen bei Gruppenvergewaltigungen beschreibt Mackenroth ähnlich wie Christian Pfeiffer: "Es sind deswegen gelegentlich oder häufig junge ausländische Männer beteiligt, weil wir natürlich von der Population, die zu uns gekommen ist seit 2015, überproportional viele dieser jungen Männer aufgenommen haben, die oft alleine hergekommen sind, die keine Bindung haben."

Welche Faktoren tatsächlich zu Gruppenvergewaltigungen durch Nichtdeutsche führen, lässt sich derzeit nicht eindeutig belegen. "Tatsächlich belastbare Untersuchungen gibt es dazu nicht oder kaum. Wir müssen uns da weitgehend auf Vermutungen stützen und gerade bei den genannten Ländern spielt vermutlich das Frauenbild eine wesentliche Rolle", glaubt auch der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Thomas Bliesener.

Doch allein über Frauenrechte und kulturelle Besonderheiten aufzuklären, reiche nicht, glaubt Geert Mackenroth. Die Inhalte, wie Leben in Deutschland funktioniert, "müssen eben auch angenommen werden". Das sei jedoch vielfach nicht der Fall.

Laut MDR wünscht sich Mackenroth "deshalb vor allem eine rigide Strafverfolgung und die Abschiebung nichtdeutscher Täter."

Titelfoto: Montage: 123rf.com/dmitrimaruta, 123rf.com/lightwise

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