Vier Brüder vergewaltigen und schwängern ihre kleine Schwester (13)

Webster County (Missouri) - Was für eine Tragödie! Vier Brüder, zwei von ihnen noch minderjährig, haben sich mehrfach sexuell an ihrer Schwester (13) vergangen. Die Dreizehnjährige brachte vor rund zwei Wochen ein Baby zur Welt. Unklar ist, welcher der Brüder das Kind gezeugt hat.

Links: Aaron Schwartz (22). Rechts: Petie Schwartz (18).
Links: Aaron Schwartz (22). Rechts: Petie Schwartz (18).  © Missouri Sex Offender Registry

Die Verbrechen ereigneten sich in Webster County im Kreise der Glaubensgemeinschaft der Amischen. In dieser Gesellschaft wird großer Wert darauf gelegt, sich von anderen Teilen der Bevölkerung abzugrenzen. 

Die Amischen konzentrieren ihr Leben in der Regel auf Landwirtschaft und alte Rollenbilder, moderne Technik lehnen sie weitestgehend ab. 

Lediglich die zwei älteren Brüder Aaron Schwartz (22) und Petie Schwartz (18) mussten sich vor Gericht für ihre Taten verantworten. Ihre minderjährigen Brüder wurden nicht belangt. 

Ursprünglich sollten die beiden jungen Männer für ihre Taten ins Gefängnis wandern, berichtet aktuell die Daily Mail. Doch der Staatsanwalt von Webster County, Ben Berkstresser, konnte ihnen den Knast in letzter Sekunde ersparen. 

Er sagte unter anderem: "Diese beiden jungen Männer wären im staatlichen Gefängnissystem lebendig gefressen worden." 

Täter offenbar auf dem Niveau von Kindern

Der Staatsanwalt erklärte: "Früher war ich sehr hart gegenüber den Amischen, wenn sie wegen Verbrechen dieser Art angeklagt wurden... Wir hatten einen früheren Fall, in dem ein Vater mit seiner Tochter sexuelle Handlungen begangen hat und er ins Gefängnis ging... In diesem Fall sind diese beiden Jungen im Verhältnis zu ihrem jeweiligen Alter sehr unreif..."

Aaron und Petie Schwartz, die sich des Inzests und der Vergewaltigungen geständig gezeigt hatten, wirkten auf Berkstresser offenbar so unreif wie Kinder, weshalb er ihnen das Schlimmste ersparen wollte. 

Die Brüder bekamen eine fünfjährige Bewährungsstrafe, die sie aber nur unter mehreren Auflagen aufrechterhalten können. So müssen sie zum Beispiel 100 Stunden Sozialarbeit ableisten und an einem Programm zur Behandlung von Sexualstraftätern teilnehmen.

Ob sie das tun werden, bleibt abzuwarten. Die Familie hatte vor dem Prozess sogar einen Rechtsbeistand abgelehnt.

Titelfoto: Missouri Sex Offender Registry

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