Cold Case lässt Ermittlern keine Ruhe: Hinweise auf Mörder im Altenheim?

Von Irena Güttel

Oberasbach - Mit einem großen Banner und Flyern sucht die Polizei in Mittelfranken nach neuen Hinweisen, die sie auf die Spur des Mörders der zwölfjährigen Marion Baier führen könnten.

Die Mordfälle Marion Baier und Sonja Hurler hängen zusammen. Gibt es nun endlich den Durchbruch?  © Polizei Bayern

Mit einem großen Plakat am Tatort in Oberasbach (Landkreis Fürth) will diese wieder Aufmerksamkeit auf das Verbrechen vor 53 Jahren lenken. Außerdem wollten Polizeikräfte Flyer in verschiedenen Wohnanlagen für Senioren verteilen.

Die Schülerin war in der Nacht zum 2. Juli 1973 in der Kleinstadt ermordet worden. Am Vorabend hatte sie ein Fest im benachbarten Zirndorf besucht. "Wir haben die Hoffnung, dass Zeugen von damals sich melden", erläuterte Polizeisprecher Michael Petzold. Deshalb liege der Fokus auf Altenheimen. 

Vor wenigen Monaten hatte die Kriminalpolizei in dem bisher ungeklärten Mordfall einen Durchbruch erzielt: Sie fand an der Kleidung von Marion Baier DNA-Spuren, die mit einem ähnlichen Fall im Allgäu übereinstimmen: dem Mord an der 13-jährigen Sonja Hurler 1981 in Kempten. 

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Weil beide Taten noch weitere Parallelen aufweisen, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt.

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Einen Verdächtigen gibt es bisher jedoch nicht. "Wir wollen diesen Fall klären und geben nicht auf", sagte Petzold. Deshalb sei die Kriminalpolizei zum 53. Jahrestag des gewaltsamen Todes von Marion Baier auf diese eher ungewöhnliche Aktion gekommen.

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