Los Angeles - Die Mordanklage rund um den bekannten US-Sänger D4vd (21) spitzt sich immer weiter zu. Nachdem im September 2025 im Kofferraum seines Teslas die Leiche der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez gefunden worden war, veröffentlichte die Staatsanwaltschaft nun weitere belastende Einzelheiten.
Wie TMZ berichtete, soll der Musiker das Mädchen demnach bereits am 23. April 2025 in seinem Haus in den Hollywood Hills getötet haben. Laut Ermittlern wurde Celeste zuvor per Uber zu ihm gebracht.
Kurz nach der Tat habe der 21-Jährige begonnen, gezielt Beweise zu beseitigen. In den Unterlagen heißt es, er habe nach Celestes Tod zwei Kettensägen, einen Leichensack sowie eine Schaufel bestellt.
Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, die Leiche anschließend in seiner Garage zerstückelt zu haben, schilderte das Newsportal. Dabei soll er unter anderem einen aufblasbaren Pool genutzt haben, um das Blut "aufzufangen".
Später seien Leichenteile in seinem Tesla entdeckt worden – ein Fund, der den Fall überhaupt erst ins Rollen brachte. Auch die Beziehung zwischen dem Sänger und der getöteten Minderjährigen rückte in den Fokus der Ermittlungen.
Laut Anklage sollen sich beide bereits 2022 kennengelernt haben, als das Mädchen erst elf Jahre alt war. Wie TMZ berichtete, habe sich aus der Freundschaft eine intime Beziehung entwickelt.
Als die Jugendliche laut Staatsanwaltschaft drohte, die Beziehung öffentlich zu machen und "seine Karriere zu zerstören", sei es zu einer Eskalation gekommen.
Starker Verwesungsgeruch: Polizei entdeckte Celeste auf Abschlepphof
Noch am Abend der mutmaßlichen Tat soll der "Romantic Homicide"-Interpret Nachrichten vom Handy des Opfers verschickt haben, um die Fassade aufrechtzuerhalten.
Ermittler sprachen hierbei von einem "vorsätzlichen Plan zur Vertuschung", betonte TMZ. Am 16. April folgte dann die Festnahme des Sängers - rund sieben Monate nach dem Leichenfund.
Der Fall hatte bereits im vergangenen Jahr international für Aufsehen gesorgt. Mitarbeiter eines Abschlepphofs hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie einen starken Verwesungsgeruch bemerkt hatten.
Die Identifizierung des Opfers gelang schließlich über einige persönliche Merkmale, wie etwa ein markantes "Shhh"-Finger-Tattoo, berichtete ABC7.
"Ihre Familie ist zutiefst erschüttert und trauert um diesen tragischen Verlust", erklärte ein Bekannter von Hernandez auf GoFundMe. Die Ermittlungen rund um das Opfer und D4vd dauern weiter an.