Kleines Mädchen (†2) getötet? Jetzt wird gegen den Stiefvater ermittelt
Magdeburg/Aachen - Schrecklicher Vorfall: Bereits 2024 wurde ein Kleinkind in Magdeburg getötet. Der Vater des Mädchens steht wegen schweren Missbrauchs vor Gericht, doch jetzt rückt auch ihr Stiefvater in den Fokus der Ermittler.
Sexueller Missbrauch in 13 Fällen: Wegen dieser Gräueltaten muss sich der Kindsvater eines kleinen Mädchens vor dem Aachener Landgericht verantworten. Wie die Aachener Zeitung berichtet, habe der Angeklagte seine Taten bereits eingeräumt.
Im Prozess wurde außerdem deutlich, dass das Mädchen schon vor über einem Jahr gestorben ist. Neue Wendung: Die Ermittlungen zur Todesursache laufen in Magdeburg.
Wie die Staatsanwaltschaft Magdeburg auf TAG24-Anfrage bestätigte, wurden die Ermittlungen gegen einen 32-jährigen Mann aufgenommen, der nicht der Vater der Kleinen ist. Tatvorwurf ist Körperverletzung mit Todesfolge.
"Weitere Auskünfte werden nicht erteilt, um die sachgemäße Durchführung des schwebenden Verfahrens nicht zu erschweren", so Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten gegenüber TAG24.
Im Sommer 2024 war die Mutter mit ihrer Tochter nach Magdeburg gezogen. Zuvor hatte sie den Tatverdächtigen über das Internet kennengelernt. Am 13. Oktober sei das Mädchen dann im Alter von einem Jahr und zehn Monaten gestorben, erfuhr die Volksstimme. Genaue Details zum Tod des Kindes sind unbekannt.
Nach dem Bekanntwerden ihres Todes nahm die Polizei sofort die Ermittlungen auf, besonders gegen den Kindsvater. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde der schwere Missbrauch aufgedeckt, weswegen sich der Mann momentan vor Gericht verantworten muss.
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