Sohn von getötetem US-Regisseur Rob Reiner plädiert auf nicht schuldig

Los Angeles (USA) - Nach dem grausamen Doppelmord an US-Regisseur Rob Reiner (†78) und seiner Ehefrau Michele Singer Reiner (†68) hat deren Sohn Nick Reiner (32) seine Unschuld beteuert.

Nick Reiner (32) während der Verhandlung im County Superior Court in Los Angeles.
Nick Reiner (32) während der Verhandlung im County Superior Court in Los Angeles.  © CHRIS TORRES / POOL / AFP

In einem Gericht in Los Angeles plädierte der 32-Jährige am Montag auf nicht schuldig. Auf Fotos ist Nick Reiner mit kahl geschorenem Kopf und in brauner Gefängnisuniform bei seinem kurzen Auftritt vor Gericht zu sehen.

Die Staatsanwaltschaft legt ihm zweifachen Mord zur Last. Im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft ohne vorzeitige Entlassung oder sogar die Todesstrafe.

Die Anklage hält es für erwiesen, dass der 32-Jährige seine Eltern im Dezember vergangenen Jahres erstochen hat.

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Laut Bezirksstaatsanwalt Nathan Hochman werden die Umstände der Tat derzeit noch geprüft. Erst danach werde er entscheiden, ob er die Todesstrafe fordere.

Rob und Michele Reiner wurden Mitte Dezember tot in ihrer Villa in Los Angeles aufgefunden. Der getötete Regisseur wurde durch Filme wie "Harry und Sally", "Misery" und "Stand By Me" bekannt.

Die Anklage hält es für erwiesen, dass Rob Reiner (†78) und Ehefrau Michele Singer Reiner (†68) von ihrem Sohn Nick ermordet wurden.
Die Anklage hält es für erwiesen, dass Rob Reiner (†78) und Ehefrau Michele Singer Reiner (†68) von ihrem Sohn Nick ermordet wurden.  © Kevin Wolf/FR33460 AP/AP/dpa

Führte ein Streit zum grausamen Doppelmord?

Medienberichten zufolge war der Tat ein Streit zwischen Nick Reiner und seinen Eltern auf einer Party des Moderators und Komikers Conan O'Brien (62) am Vorabend vorausgegangen. Worum es dabei ging, ist jedoch unklar.

Nick Reiner ist der jüngste Sohn des Paares und hatte jahrelang mit Drogenproblemen zu kämpfen. Als Teenager war er mehrfach in einer Entzugsklinik und zeitweise auch obdachlos.

Das Gericht setzte den 29. April als nächstmöglichen Termin an.

Titelfoto: Bildmontage: Kevin Wolf/FR33460 AP/AP/dpa, CHRIS TORRES / POOL / AFP

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