Frau bringt Tochter (†2) um und versucht, Tat auf fürchterliche Art zu vertuschen

Houston (Texas, USA) - Tagelang suchten hunderte Menschen nach der kleinen Hazana Anderson – doch vergebens: die Zweijährige war längst tot. Ihre Mutter hatte ihr Verschwinden vorgetäuscht, um von einem grausamen Mord abzulenken.

Tiaundra Christon wollte den Mord an ihrer Tochter (†2) wie eine Entführung aussehen lassen. (Symbolbild)
Tiaundra Christon wollte den Mord an ihrer Tochter (†2) wie eine Entführung aussehen lassen. (Symbolbild)  © 123rf/federicofoto

Im Oktober 2018, machte Tiaundra Christon mit ihrer kleinen Tochter einem Kurztrip nach Houston, Texas, um dort ihren festen Freund Kenny Hewlett zu besuchen.

Kurz nach ihrer Rückkehr meldete sie ihre kleine Tochter als vermisst, wie lokale Medien berichteten. Angeblich sei sie ihr im Gabbard Park in College Station verloren gegangen.

Die Tage zuvor wurde sie noch regelmäßig von Bekannten mit ihrer Tochter gesehen. Auch auf Überwachungsaufnahmen sah man die beiden durch die Stadt schlendern.

Doch es dauerte nicht lang und die schreckliche Wahrheit sollte ans Licht kommen.

Hazana war längst tot – sie starb in einem Hotel in Houston

Wie einige Polizeibeamte kurz darauf herausfanden, handelte es sich bei der regelmäßig gesichteten "Tochter" nämlich nicht um Hazana Anderson, sondern um eine lebensgroße Puppe, die die Sachen des kleinen Mädchens trug.

Der Grund dahinter ist einfach nur unfassbar erschreckend: Die Mutter wollte die Menschen in ihrem Umfeld glauben lassen, dass es sich bei dieser Puppe um ihr Kind handelte. Und das nur, um von der grausamen Wahrheit abzulenken.

Hazana war nämlich längst nicht mehr am Leben. Wie Christon später endlich gestand, war ihre Tochter nach dem Kurztrip in Houston überhaupt nicht zurückgekehrt. Dort wurde das Mädchen von ihrer Mutter und deren Partner auf so fürchterliche Art und Weise missbraucht, dass sie diese Tat nicht überlebte.

Ihr lebloser Körper wurde durch Hewlett und Christon anschließend in einem See außerhalb von Houston entsorgt.

Nun folgte endlich das Urteil: Sowohl Tiaundra Christon als auch ihr Freund Kenny Hewlett müssen für die nächsten 20 Jahre in den Knast. Auf die Mutter kommt zudem eine Geldstrafe in Höhe rund 8150 Euro zu.

Titelfoto: 123rf/federicofoto

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