Mutter, die ihr Baby umgebracht haben soll, erscheint hochschwanger vor Gericht

Norwich (England) - Um dieses Ungeborene muss man vermutlich Todesängste haben!

Vor zwei Jahren zeigte sich das Paar glücklich auf der eigenen Hochzeit.
Vor zwei Jahren zeigte sich das Paar glücklich auf der eigenen Hochzeit.  © Facebook/Screenshot/Christopher E.

Am Mittwoch erschienen Carly E. (35) und ihr  Ehemann Christopher E. (30) vorm Strafgerichtshof von Norwich per Videoschalte und sorgten bei Beobachtern für einen Schock. 

Carly E., die wegen des Verdachts auf Mord an ihrer eigenen Tochter in Untersuchungshaft sitzt, präsentierte sich hochschwanger im neunten Monat, berichtet aktuell die Daily Mail

Doch nicht nur der 35-Jährigen wird der Mord an ihrem Baby vorgeworfen, auch ihr Mann sitzt derzeit in U-Haft. 

Das Paar soll das erst drei Monate alte Kind im Dezember 2019 so schwer misshandelt haben, dass es zwei Tage später seinen Verletzungen erlag.

Die kleine Eleanor wurde am 18. Dezember 2019 ins Krankenhaus eingeliefert, weil sie in ihrem Zuhause, in Morton on the Hill, keine Reaktion mehr gezeigt hatte. 

Am 20. Dezember erlag das arme Mädchen einer schweren Kopfverletzung

Baby der mutmaßlichen Kindsmörderin soll im nächsten Monat kommen

Die Beschuldigten wiesen am Mittwoch vor Gericht jegliche Schuld von sich. Dabei war der Tod des Mädchens nur die Spitze des Eisbergs.

So stellten Rechtsmediziner bei einer Obduktion des Babys fest, dass es unterernährt war und bereits zuvor Brüche erlitten hatte. Seinerzeit war dies der Grund, warum Ermittlungen gegen die Eltern des Kindes eingeleitet wurden. 

Für die Anhörung wurde Carly E. aus dem Gefängnis von Peterborough zugeschaltet, ihr Mann aus dem Knast in Norwich. 

Doch was wird nun aus dem neuen Baby der Beschuldigten? Es soll im nächsten Monat per Kaiserschnitt auf die Welt kommen. Was genau dann mit dem Kind passieren wird, blieb zunächst leider offen. 

Richter Anthony Bate ordnete in jedem Fall an, dass das Paar, das im Juni 2018 geheiratet hat, weiterhin in Untersuchungshaft bleiben muss. 

Erst am 8. März 2021 soll der Prozess fortgesetzt werden und dann in drei bis vier Wochen abgeschlossen werden.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Christopher E.

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