Nach tödlicher Messerattacke in Hamburg: Polizei schnappt zwei Tatverdächtige

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Hamburg/Berlin - Rund anderthalb Jahre nach einer tödlichen Auseinandersetzung in Hamburg-Harburg hat die Polizei am Donnerstag zwei Tatverdächtige in Berlin festgenommen.

Bei der Auseinandersetzung starb ein 17-Jähriger.
Bei der Auseinandersetzung starb ein 17-Jähriger.  © Christoph Seemann/HamburgNews

Wie die Polizei mitteilte, gerieten die Männer im Rahmen der umfangreichen Ermittlungsarbeiten in den Fokus der Beamten.

Demnach handelt es sich um einen 19-Jährigen und einen 21-Jährigen, die unter Verdacht stehen, einem damals 34-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt zu haben.

Auf Antrag der Hamburger Staatsanwaltschaft stellte das Amtsgericht Hamburg Haftbefehle gegen die Männer aus, die am Donnerstag durch Zielfahnder des Landeskriminalamts mit der Unterstützung der Polizei Berlin vollstreckt wurden.

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Die Tatverdächtigen werden jetzt nach Hamburg überstellt.

Am späten Abend des 27. Dezember 2024 informierten vorbeifahrende Zeugen die Polizei über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich der Walter-Dudek-Brücke in Harburg.

Die eintreffenden Einsatzkräfte trafen auf eine größere Gruppe, von denen ein 17-Jähriger lebensgefährliche Stichverletzungen aufwies. Die Kräfte leiteten umgehend eine Reanimation ein.

Ein Rettungswagen brachte den Jugendlichen in ein Krankenhaus, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.

Zwei Männer teils lebensgefährlich verletzt

Die Ermittler sicherten am Tatort mehrere Messer.
Die Ermittler sicherten am Tatort mehrere Messer.  © Christoph Seemann/HamburgNews

Ein weiterer Mann (19) wies ebenfalls eine Stichverletzung auf, die nicht lebensbedrohlich war. Der 19-Jährige wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik gebracht.

Im Zuge der eingeleiteten Fahndung fanden Polizisten einen dritten Verletzten im Bereich des Neuländer Platzes. Der 34-Jährige wies mehrere lebensgefährliche Stichverletzungen auf und musste notoperiert werden.

Am Tatort stellten die Ermittler mehrere Messer sicher.

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"Nach den ersten Erkenntnissen besteht der Anfangsverdacht, dass es zu wechselseitigen Angriffen mittels Stichwaffen zwischen dem 17-Jährigen und seinem 19-jährigen Begleiter sowie dem 34-Jährigen gekommen sein könnte", hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom 28. Dezember 2024.

Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Christoph Seemann/HamburgNews

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