Großes Gedenken an getötete Studentin (†29): Ermittlungen auf Hochtouren

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Von Birgit Reichert

Trier - Zwei Tötungsdelikte innerhalb weniger Tage! Mit einer Schweigeminute haben mehr als 200 Menschen an der Universität Trier einer kürzlich getöteten Studentin gedacht. In Trauer vereint kamen sie in der Kapelle auf dem Campus II zusammen.

Über 200 Menschen waren zur Gedenkfeier für die getötete Studentin (†29) der Universität Trier gekommen
Über 200 Menschen waren zur Gedenkfeier für die getötete Studentin (†29) der Universität Trier gekommen  © Laszlo Pinter/dpa

"Wir stehen hier in Trier zusammen", sagte Uni-Präsidentin Eva Martha Eckkrammer. Der Tod der 29-Jährigen erfülle die Universität "mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit". Viele trugen sich in Kondolenzbücher ein.

Die 29-Jährige war am Sonntag tot in ihrer Wohnung in Trier gefunden worden.

Aufgrund der Verletzungen geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Das habe eine Obduktion bestätigt, sagte eine Sprecherin. Weitere Angaben gibt es nicht. "Die Ermittlungen laufen auf absoluten Hochtouren."

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Der gewaltsame Tod der 29-Jährigen ist das zweite Tötungsdelikt an einem Studenten der Universität Trier innerhalb von wenigen Tagen gewesen.

Am 15. Juli war ein 22-Jähriger nahe der Uni auf offener Straße erstochen worden. Tatverdächtig in diesem Fall ist ein 22 Jahre alter Mann aus Afghanistan.

Minister: Landesregierung lässt Trier nicht allein

Der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert (63, CDU) sprach unter anderem von einem tief sitzenden Schock und sicherte eine lückenlose Aufklärung zu.
Der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert (63, CDU) sprach unter anderem von einem tief sitzenden Schock und sicherte eine lückenlose Aufklärung zu.  © Laszlo Pinter/dpa

Die schmerzhaften Verluste der vergangenen Tage hätten die Uni "zutiefst schockiert", sagte Eckkrammer. Trauer, Sprachlosigkeit und Verunsicherung seien in der Universitätsgemeinschaft spürbar und greifbar. "Wir versuchen alle, auf unsere Weise mit dem Unfassbaren umzugehen."

Zu dem Gedenken war auch der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert (63, CDU) gekommen.

Die Landesregierung wolle zeigen, "dass wir in dieser schwierigen Zeit die Menschen in der Stadt Trier und alle, die damit zusammenhängen, nicht alleinlassen". Die Taten hätte eine tiefe Betroffenheit und auch Fassungslosigkeit ausgelöst.

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"Wir werden alles tun in den beiden Fällen, um die jetzt notwendigen Dinge zu machen", sagte der Minister.

Er bat um Verständnis, dass man im Fall der getöteten Studentin zurzeit keine weiteren Auskünfte geben könnte, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden. "Sobald wir Erkenntnisse haben, werden wir die Menschen entsprechend informieren", sagte Schwickert.

Titelfoto: Laszlo Pinter/dpa

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