Schüsse in Jugendeinrichtung mit sechs Toten: Opfer werden identifiziert

Stade - Nach den tödlichen Schüssen am Montag in Stade dauert die Identifizierung der Todesopfer noch an, erklärte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Insgesamt sechs Menschen, vier Frauen und zwei Männer, kamen bei dem Vorfall ums Leben.

Einsatzkräfte der Spurensicherung waren am Montag vor Ort ...  © Ulrich Perrey/dpa

Ein 45 Jahre alter Mann soll in der Stadt westlich von Hamburg auf die Menschen geschossen haben. Laut Polizei waren die getöteten Frauen und Männer alle Mitarbeitende in der Jugendhilfeeinrichtung, in der sich das Unglück zutrug.

Unklar sei noch, wie es mit dem Hauptverdächtigen weitergeht, den die Polizei kurz nach der Tat festnahm. Außerdem nahmen die Beamten eine 65-jährige Frau fest, sie war die Fahrerin des Fluchtfahrzeugs.

Ein möglicher Haftbefehl könnte im Laufe des Dienstags erlassen werden, sofern der Staatsanwaltschaft die Ermittlungsergebnisse vorliegen.

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Neben der Frage, wie es mit dem Hauptverdächtigen weitergehe, bleiben auch die Fragen zu Tatwaffe und Tathergang weiterhin offen. Aus ermittlungstaktischen Gründen sagte die Polizei bisher nicht, um welche Art von Waffe es sich handelte.

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... und sicherten Spuren und Beweismittel am Tatort.  © Ulrich Perrey/dpa

Nach Schüssen in Stade: Friedrich Merz ist "erschüttert bis ins Mark"

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) drückte am Montagabend sein Mitgefühl aus. "Die Nachricht aus Stade erschüttert bis ins Mark", schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Viele Menschen, "die helfen und schützen wollten", hätten ihr Leben verloren oder seien verletzt worden.

"Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen." Zudem dankte er den Polizistinnen und Polizisten "für ihren schnellen Einsatz".

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