Sie flehte um Gnade und weinte: Frau (†20) wird brutal vergewaltigt, Details schockieren

Wien (Österreich) - Im Mordprozess gegen zwei Männer in Wien sind schockierende Details bekannt geworden. Die beiden Angeklagten hatten zuvor eine junge Frau zu Tode vergewaltigt.

Bei der grausamen Vergewaltigung einer jungen Frau seien die beiden jungen Männer zurechnungsfähig gewesen. (Symbolbild)
Bei der grausamen Vergewaltigung einer jungen Frau seien die beiden jungen Männer zurechnungsfähig gewesen. (Symbolbild)  © 123rf.com/mariajojojo

Die beiden Beschuldigten - Freunde und 25 sowie 30 Jahre alt - stehen derzeit vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, im Juni 2022 Samantha F. brutal missbraucht und dann hilflos und schwer verletzt zurückgelassen zu haben. Die 20-Jährige verblutete und wurde erst gefunden, als sie nicht mehr lebte.

Ihr Tod sei so grausam gewesen, dass "sogar Juristen und Mediziner fassungslos sind", zitiert der österreichische Kurier die Staatsanwältin. "Ich würde Ihnen gerne die Details ersparen. Aber sie sind wichtig", sagte die Juristin zu Prozessbeginn am Montag.

Wie das Nachrichtenportal berichtet, kam es zu der furchtbaren Tat am frühen Morgen des 19. Juni. Samantha F., die sowohl eine körperliche als auch eine geistige Schwäche hatte, und der 25-Jährige, Fabian W., sollen eine "Freundschaft plus" miteinander geführt haben. Gelegentlich trafen sie sich für einvernehmlichen Sex.

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In der Nacht vor der Tat habe die junge Frau Fabian W. in dessen Wohnung begleitet, die er sich mit dem Mitangeklagten, Manuel H., teilte. Gemeinsam trank das Trio dann harten Alkohol.

Als der jüngere Mann die Wohnung kurz verließ, soll der 30-Jährige Samantha F. vergewaltigt haben. Es sei deshalb zum Streit gekommen, nachdem der Mitbewohner zurückkehrte.

Laut Anklage missbrauchten beide Männer ihr Opfer schließlich gemeinsam. Und das auf unfassbar grausame und erbarmungslose Weise.

Eine Bewohnerin im Haus hörte die Schreie

Für den Mordprozess wurden zwei Verhandlungstage angesetzt. Am Donnerstag werden die Urteile erwartet.
Für den Mordprozess wurden zwei Verhandlungstage angesetzt. Am Donnerstag werden die Urteile erwartet.  © 123rf.com/stockstudio44

In ihrem Plädoyer schockierte die Staatsanwältin mit den schrecklichen Details der Vergewaltigung, die mindestens eine Stunde dauerte. "Sie hat 'Nein' gesagt. Sie hat geschrien. Sie hat geweint. Sie hat sich mit aller Kraft gewehrt", schilderte die Staatsanwältin. Anschließend hätten die Täter ihr Opfer mit Gegenständen verletzt, berichtet die Kronen Zeitung.

Eine Bewohnerin im Haus habe noch die Schreie der armen Frau gehört.

Zum Schluss schleppten sie Samantha F., die inzwischen bewusstlos war und stark blutete, ins Badezimmer, wo die 20-Jährige einen enormen Blutverlust erlitt und starb.

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Ihr Blut sei an den Wänden, am Tisch vor der Couch, einfach überall in der Wohnung gewesen.

Später habe sich Fabian W. beim Notruf gemeldet. Doch nicht, um seiner Freundin noch zu helfen. Sondern, weil er sich beim Putzen der Wohnung zwei Glasscherben eingetreten hatte. Er wurde im Hausflur verarztet. Von der verblutenden Samantha F. war keine Rede.

Vor Gericht behauptete er, er sei irgendwann ins Bett gegangen. Seine Freundin habe unter der Dusche geschlafen. Als er am Vormittag wieder aufwachte, habe sie blaue Lippen gehabt, weshalb er noch einmal den Notruf wählte.

Die Staatsanwältin geht von vorsätzlicher Vergewaltigung und vorsätzlichem Mord bei beiden Angeklagten aus. Manuel H. bekannte sich bereits umfassend schuldig. Fabian W. sagte, er sei "nicht schuldig" und behauptete: "Ich habe sie die ganze Nacht nicht angerührt."

Die Urteile werden am Donnerstag erwartet. Den beiden Österreichern drohen lebenslange Haft und die Einweisung in eine psychiatrische Anstalt.

Titelfoto: 123rf.com/mariajojojo

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