Versuchter Mord? 18-Jähriger nach Messerattacke in U-Haft

Marburg/Neustadt - Der Verdacht des versuchten Mordes steht im Raum: Nach einer Messerattacke in einer Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf sitzt ein 18-Jähriger in Untersuchungshaft!

Nach einer Messerattacke in einer Flüchtlings-Einrichtung in Neustadt ermittelt die Polizei gegen einen 18-Jährigen: Ein 30-Jähriger wurde bei dem Angriff niedergestochen. (Symbolfoto)  © Montage: Nicolas Armer/dpa, Jonas Walzberg/dpa

Die Bluttat ereignete sich bereits am Abend des 1. April in der Kleinstadt Neustadt, wie die Staatsanwaltschaft Marburg und die Polizei am Donnerstag gemeinsam mitteilten.

Demnach ist der 18-Jährige dringend verdächtig, gegen 17.50 Uhr "einen 30 Jahre alten Mann mit einem Messer angegriffen zu haben, um diesen zu töten", wie ein Sprecher erklärte.

Das Opfer wurde niedergestochen, erlitt aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.

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Zwei Tage später, am 3. April, sei der 18-Jährige einem Haftrichter am Amtsgericht Marburg vorgeführt worden. "Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg einen Untersuchungshaftbefehl", hieß es weiter.

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Die Ermittlungen zu der Messerattacke in der Flüchtlings-Einrichtung in Neustadt dauern an. Nähere Informationen zu den Hintergründen des Verdächtigen und des Opfers wurden nicht mitgeteilt.

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