Yosef (†14) wohl von 12-jährigem Kind erstochen: Hilfe an Schule wird verstärkt

Von Volker Danisch, Frank Christiansen

Dormagen – Nach der Aufklärung des tödlichen Verbrechens am 14-jährigen Yosef in Dormagen und der Abschiedsfeier für den Jugendlichen soll das Psychologen-Team an der betroffenen Schule verstärkt werden.

Der 14-Jährige aus Eritrea starb durch Stich- und Schnittverletzungen, die ihm ein Zwölfjähriger zugefügt haben soll.  © Federico Gambarini/dpa

Der Bildungseinrichtung werde Betreuung und Beratung angeboten, teilte das NRW-Schulministerium auf Anfrage mit. NRW-Schulministerin Dorothee Feller (59, CDU) stehe mit der Leitung im Austausch.

"Die betroffene Schule wird von einem Team von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aus dem Regierungsbezirk und der Bezirksregierung Düsseldorf so lange wie nötig begleitet und unterstützt", sagte Feller. Ein Sprecher der Stadt sagte, am Montag solle an der Schule planmäßig kein Unterricht stattfinden.

Am Freitag hatten an einer Trauerfeier für den Jungen rund 800 Menschen teilgenommen. Die anschließende Beerdigung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Kurz zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass das Verbrechen aufgeklärt werden konnte und ein zwölfjähriger, deutscher Schüler die Tat begangen haben soll.

Der strafunmündige Junge befinde sich in der Obhut des Jugendamtes, das weitere Maßnahmen ergriffen habe, hatte eine Sprecherin der Polizei gesagt.

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Am Freitag hatten an einer Trauerfeier für den Jungen rund 800 Menschen in Dormagen teilgenommen.  © Federico Gambarini/dpa

Yosef (†14) an Waldsee in Dormagen getötet

Die Leiche des 14-Jährigen aus Eritrea war Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger gefunden worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass der Junge an Stich- und Schnittverletzungen starb.

Am vergangenen Wochenende hatten nach Polizeiangaben bereits rund 2000 Menschen an einem Trauerzug für den getöteten Jugendlichen teilgenommen.

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