Nach Missbrauch-Vorwürfen an Neunjähriger: TV-Star fordert Änderung des Kontaktverbots

Arkansas (USA) - Fast ein Jahrzehnt begleitete Joseph Duggar (31) die Reality-Show "19 Kids and Counting" und fesselte die Fans vor allem durch sein herzliches Auftreten an die Flimmerkisten. Dass sein Verhalten jedoch alles andere als tadellos ist, zeigte der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an einer Neunjährigen. Nun folgte die nächste Hiobsbotschaft: Er beantragte eine Änderung des Kontaktverbots zu seinem Opfer.

Vor rund zwei Monaten wurde der TV-Star Joseph Duggar (31) festgenommen - sein endgültiges Urteil steht derzeit noch aus.  © Fotomontage/Screenshot/Instagram/littleduggarfamily/HANDOUT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Mitte März gab das "Bay County Sheriff's Office" via Facebook die Gräueltaten des 31-jährigen Familienvaters bekannt. Der Vorwurf: "unzüchtigen und anstößigen Verhaltens gegenüber einer Minderjährigen" - und wurde im Zuge dessen festgenommen.

Das heute 14-jährige Opfer erklärte gegenüber der zuständigen Polizeibehörde, Duggar habe sie 2020 während eines Familienurlaubs in Panama City Beach (Florida/USA) unsittlich berührt.

Das endgültige Urteil des 31-Jährigen steht derzeit noch aus, sollte er jedoch in allen Punkten schuldig gesprochen werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

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Infolge der Ermittlungen wurde Duggar ein Kontaktverbot zu dem minderjährigen Mädchen erteilt.

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Duggar und seine Frau Kendra (27) haben in den vergangenen Jahren drei Kinder zur Welt gebracht.  © Fotomontage/Screenshot/Instagram/littleduggarfamily

Duggars Immobilien ganz in der Nähe des mutmaßlichen Opfers

Wie TMZ bekannt gab, stellte der Familienvater vor Gericht einen Änderungsantrag. Der Grund: Der 31-Jährige besitze einige Immobilien, die er Instand halten müsse.

Das eigentliche Problem seien dabei nicht die Häuser selbst, sondern ihre Örtlichkeiten. Laut dem Newsportal befänden sich einige dieser ganz in der Nähe des Opfers.

Vor Gericht betonte die TLC-Bekanntheit mehrfach, dass er seine Immobilien instand halten müsse – von der "Gartenpflege bis hin zu Reparaturen an der Terrasse."

Aufgrund des aktuellen Kontaktverbotes, welches auf 150 Meter festgesetzt ist, könne er seine Grundstücke jedoch nicht betreten. Vor Gericht machte der dreifache Familienvater deutlich, keinerlei böse Absichten zu verfolgen. Ein Urteil steht derzeit noch aus.

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