135-Meter-Koloss läuft bei Köln auf Grund: Kapitän kassiert Verwarngeld
Köln - Ein großes Passagierschiff ist in Köln am Montagmorgen (29. Juni) im Rhein gestrandet. Der 135 Meter lange Koloss lief gegen 9 Uhr plötzlich auf Grund und fuhr sich fest.
Dabei wurde die Situation laut Polizei an Bord direkt etwas heikel. Das Schiff legte sich sichtbar nach links und touchierte mit der Vorderseite sogar die Ufermauer.
Zum Glück ging die Sache glimpflich aus: Weder Passagiere noch Crew wurden verletzt. Der 37-jährige Schiffsführer versuchte noch, den riesigen Dampfer aus eigener Kraft wieder in Fahrt zu bekommen - allerdings ohne Erfolg.
Also wurden die Revierzentrale sowie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) eingeschaltet.
Eine komplette Sperrung des Rheins war nicht nötig. Stattdessen gab es im betroffenen Bereich eine Warnung für die übrige Schifffahrt.
Die Wasserschutzpolizei der Polizei Duisburg reagierte ebenfalls und verhängte gegen den Kapitän ein Verwarngeld.
Das Schiff soll noch am Montagabend aus seiner misslichen Lage befreit werden. Dabei ist vorgesehen, dass ein weiteres Schiff beim Freiziehen unterstützt.
Titelfoto: Polizei Duisburg
