Von Aaron Klein
Riedlingen - Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ist ein 18-Jähriger in Riedlingen (Kreis Biberach) mit seinem Mercedes in der Donau gelandet.
Der Teenager sollte kontrolliert werden, da Streifenbeamte ihn am Montagabend gegen 21.10 Uhr auf einem Feldweg fahren sahen, wie die Polizei mitteilte.
Anstatt die Anhaltesignale der Polizisten zu befolgen, habe er jedoch auf über 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt, dabei die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei schließlich in einen Seitenkanal der Donau gefahren.
Der 18-Jährige und zwei Jugendliche blieben bei dem Unfall unverletzt. Die Polizei stellte jedoch fest, dass der Teenager keinen Führerschein hatte. Am Auto entstand ein Totalschaden.
Er muss nun mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen. Zusätzlich wird wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Weil das Auto mit dem Motorraum im Wasser stand, war zunächst unklar, ob Betriebsstoffe oder Kraftstoff auslaufen. Die Feuerwehr baute deshalb vorsorglich eine Ölsperre um das Fahrzeug auf.
Der betroffene Hochwasserkanal zweigt in Riedlingen von der Donau ab und fließt unterhalb der Stadt wieder in den Fluss zurück.