21-Jähriger hält 20-Jährigem in Frankfurter Club Waffe an den Kopf - vor der Tür drückt er ab

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Frankfurt am Main - In einem Frankfurter Club eskalierte am frühen Samstagmorgen ein Streit zwischen drei jungen Männern und einer vierköpfigen Gruppe. Vor der Diskothek fielen anschließend Schüsse.

Vor einem Frankfurter Club fielen am frühen Samstagmorgen mehrere Schüsse. (Symbolfoto)
Vor einem Frankfurter Club fielen am frühen Samstagmorgen mehrere Schüsse. (Symbolfoto)  © Carsten Rehder/dpa

Wie die Polizei berichtet, befanden sich die Beteiligten gegen 4.15 Uhr in einem Club in der Brönnerstraße.

Die Situation spitzte sich zu, als ein Täter einem 20-Jährigen plötzlich eine Schreckschusswaffe an den Kopf hielt.

Der junge Mann und seine beiden Kumpels verließen daraufhin den Club, um das Sicherheitspersonal im Außenbereich zu informieren. Doch der bewaffnete Mann und seine drei Begleiter folgten ihnen.

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Vor dem Club entwickelte sich daraufhin eine Schlägerei unter den insgesamt sieben Beteiligten.

Dabei schoss der 21-jährige Täter den Polizeiangaben zufolge einem gleichaltrigen Opfer mehrfach mit der Schreckschusswaffe auf den Kopf. Der Mann stürzte zu Boden, worauf der Täter erneut in Richtung seines Kopfes feuerte. Das Opfer erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

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Auf den ersten Blick sehen Schreckschusspistolen "echten" Waffen zum Verwechseln ähnlich. (Symbolfoto)
Auf den ersten Blick sehen Schreckschusspistolen "echten" Waffen zum Verwechseln ähnlich. (Symbolfoto)  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Die Tätergruppe flüchtete anschließend in Richtung Bleichstraße.

Dort wurde der 21-Jährige mit der Waffe im Hosenbund schließlich gestellt und festgenommen.

Seine drei Kollegen entkamen unerkannt. Laut Polizei handelt es sich um Männer im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren, die circa 1,70 bis 1,80 Meter groß sind und dunkel gekleidet waren.

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Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den flüchtigen Tätern geben können, sich unter Tel. 069/75510100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: Montage: Carsten Rehder/dpa, Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

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