400 Beamte stürmen 49 Immobilien: "König von der Kö" auf Ibiza festgenommen

Düsseldorf/Ibiza - Uwe Reppegather (61) ist in Deutschland auch bekannt als "König von der Kö". Jetzt wurde der Immobilien-Unternehmer in seinem Anwesen auf Ibiza festgenommen!

Uwe Reppegather (61, r.) in Deutschland als "König von der Kö" bekannt, hier mit Til Schweiger (62) soll in Spanien festgenommen worden sein. (Archivfoto)
Uwe Reppegather (61, r.) in Deutschland als "König von der Kö" bekannt, hier mit Til Schweiger (62) soll in Spanien festgenommen worden sein. (Archivfoto)  © IMAGO / Oliver Hardt

Der 61-Jährige soll bei einem Privatinsolvenzverfahren in großem Stil betrogen haben.

Er stehe im Verdacht, "vor seinem Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Privatvermögen wesentliche Vermögenswerte aus eben diesem auf andere Personen übertragen", zu haben, wie das "Landeskriminalamt NRW" mitteilte.

Zudem sei in diesem Zusammenhang auch Gegenstand der Ermittlungen, ob er zu allen Vermögenswerten vollständige und zutreffende Angaben gemacht habe.

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"Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen steht ein Schaden im hohen zweistelligen Millionenbereich im Raum", erklärt Staatsanwalt Hauke Lorenzen gegenüber "Bild".

Der "König von der Kö" sei am Donnerstagmorgen (26. März) und kurz nach sechs Uhr auf der spanischen Baleareninsel festgenommen worden.

"König von der Kö": Auch sein Bruder soll festgenommen worden sein

Auch ein Auto wurde von den Behörden sichergestellt.
Auch ein Auto wurde von den Behörden sichergestellt.  © Polizei NRW

Dazu habe man einen weiteren Beschuldigten, einen 66-Jährigen, in einem Wohnhaus in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen), dingfest machen können. Hierbei soll es sich laut "Bild" um Reppegathers Bruder Wolfgang handeln.

"Den weiteren Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens wird unter anderem die Beteiligung an den vorgenannten Tatvorwürfen zur Last gelegt", so das LKA in der Pressmitteilung.

Über 400 Ermittler seien in sechs Ländern unterwegs gewesen und hätten dort 49 Objekte durchsucht.

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"Zur weiteren Aufklärung und Beweissicherung fanden europaweit Durchsuchungen mit Schwerpunkt im Düsseldorfer Raum statt", heißt es weiter.

Allein aus Nordrhein-Westfalen seien 250 Polizeibeamte, 22 Staatsanwälte sowie weitere Unterstützungskräfte beteiligt gewesen. Demnach habe man im Rahmen der Durchsuchungen große Mengen Beweismittel sicherstellen können.

Titelfoto: IMAGO / Oliver Hardt

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