50 Kilo Marihuana im Mercedes: Schmuggler nennt Riesen-Fund "Eigenbedarf"
Blumberg - Beamte des Hauptzollamts Singen entdeckten in einem Auto stolze 50 Kilogramm Marihuana. Mit einer ziemlich dreisten Ausrede versuchte der 24-jährige Fahrer, sich beim Zoll herauszureden.
Eine Zollstreife hatte den in Frankfurt am Main zugelassenen Mercedes des jungen Mannes Ende April für eine Routinekontrolle nahe Blumberg gestoppt. Auf Nachfrage gab der polnische Fahrer an, er befinde sich auf dem Rückweg aus der Schweiz nach Frankfurt.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Zöllner eine erhebliche Menge Marihuana. Insgesamt acht Müllsäcke, aufgeteilt in 47 einzelne Beutel, lagen im Kofferraum, in der Reserveradmulde und im Fußraum vor den Rücksitzen.
Laut eigenen Angaben habe der Mann das Cannabis in der Schweiz gekauft, es sei jedoch ausschließlich für den Eigenbedarf bestimmt gewesen.
Der Zoll stellte die gesamten Drogen umgehend sicher. Auch für den Eigenbedarf bleibt die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis grundsätzlich verboten, stellte die Polizei in einer Mitteilung von Montag klar.
Gegen den 24-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des illegalen Besitzes und der Einfuhr von Cannabis in nicht geringer Menge eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Stuttgart übernommen.
Titelfoto: Bildmontage: Hauptzollamt Singen
