Würzburg/Nürnberg - Auf der A3 haben Einsatzkräfte knapp 70 Kilogramm leicht verderbliche Ware ohne Kühlung in einem Auto mit rumänischer Zulassung festgestellt.
Laut Angaben der Zoll-Behörde wurde der Wagen an der Autobahnraststätte Würzburg-Süd kontrolliert.
Im Kofferraum entdeckten die Beamten unter anderem mehrere Tiefkühlpizzen und Arancini – also Reisbällchen.
"Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Lebensmittel in Würzburg von einem Kurier übernommen wurden und für den gewerblichen Weiterverkauf in einem Bistro in der Region Nürnberg bestimmt waren", teilte das Hauptzollamt Schweinfurt mit.
"Die Experten der Stadt Würzburg ordneten eine sofortige Vernichtung der gesamten Ladung an." Die Beamten bezeichneten die Kühlkette als "massiv unterbrochen".
Der Pizzafahrer gab gegenüber den Ermittlern an, die Ware bereits ungekühlt von einem anderen Fahrer übernommen zu haben.
"Verdorbene Lebensmittel im gewerblichen Verkauf sind kein Kavaliersdelikt. Unser Eingreifen hat hier eine konkrete Gesundheitsgefahr für die Verbraucher verhindert", erklärt Benedikt Danz, Sprecher beim Hauptzollamt Schweinfurt.