Von Elke Richter und Paulina Sternsdorf
Helmbrechts - Ein Imker aus dem Landkreis Hof ging am Montag seinem Hobby nach, als er plötzlich von einer Biene gestochen wurde. Da er sein Notfallset für solche Fälle nicht dabei hatte, fuhr er mit seinem Skoda wieder in Richtung Heimat. Doch am Steuer erlitt der 47-Jährige einen allergischen Schock und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.
In der Schützenstraße im Ortsteil Wüstenselbitz streifte der Imker zunächst einen parkenden Peugeot und prallte dann 80 Meter weiter gegen einen ebenfalls geparkten Van, der in einer Grundstückseinfahrt abgestellt war.
Anschließend kam der 47-Jährige in einem Busch im Vorgarten zum Stehen.
Ein Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen an der Stirn und Nackenschmerzen in eine Klinik.
Sein Auto musste abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro.
Ein anaphylaktischer Schock ist die schwerste, lebensbedrohliche Form einer allergischen Reaktion, die oft innerhalb von Minuten durch Insektengifte, Nahrungsmittel oder auch Medikamente ausgelöst wird. Typische Symptome sind Hautausschläge, Atemnot, Schwindel und Herz-Kreislauf-Versagen. Betroffene Allergiker tragen oftmals ständig einen Notfall-Pen mit sich.
Mit dieser einfach zu bedienenden Fertig-Spritze können auch Ersthelfer im Fall der Fälle umstandslos Adrenalin in den Oberschenkel des Betroffenen spritzen, was die Symptome in aller Regel umgehend verbessert.